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Konzert am Karfreitag: Musik für Cello und Orgel

Konzert am Karfreitag: Musik für Cello und Orgel

Das traditionelle Karfreitagskonzert in der Martin-Luther-Kirche bietet wieder ein breites Spektrum von Musik, die das religiöse Geschehen und den Gehalt dieses besonderen Tages musikalisch zum Ausdruck bringt.

Dabei stehen Werke von Johann Sebastian Bach im Mittelpunkt des Konzertes (Sarabanden aus Cello-Solo-Suiten, Choralvorspiele und das Praeludium f-Moll, BWV 534, für Orgel solo). Aber auch Werke der Romantik von J. Rheinberger und der Wende zum 20. Jahrhundert für Violoncello und Orgel von Carl Piutti und Max Reger werden zu Gehör gebracht. Das Konzert wird von zwei Choralbearbeitungen für Violoncello und Orgel über „O Haupt voll Blut und Wunden“ von Bernhard Brähmig und Max Gulbins eingerahmt. Sie weisen eine gleichermaßen ausdrucksstarke wie musikalisch fantasievolle kompositorische Darstellung des bekannten Passionschorals auf. Trotz hoher Qualität sind sie unverständlicherweise zu Unrecht in Vergessenheit geraten, vermögen jedoch die heutigen Zuhörer noch immer (oder wieder) zu beeindrucken.

Für das Konzert konnte die Cellistin Lydia Blum gewonnen werden, die nach ihrem Cello-Studium in Würzburg (mit Abschluss Konzert-Examen) in freischaffender Konzerttätigkeit eine gefragte Cellistin in mehreren Ensembles ist. Sie unterrichtet Cello u.a. an der Frankfurt International School in Oberursel. Auf der Orgel wird sie begleitet von Thomas Wiegelmann, der als ehemaliger Regionalkantor im Bistum Fulda und jetzt im Ruhestand lebender Kantor der katholischen St.Martinskirche der Kurstadt noch vielen Musikfreunden in der Region als exzellenter Organist in Erinnerung ist. Das Konzert beginnt am Freitag, den 3. April um 16.30 Uhr. Bei freiem Eintritt wird am Ende des Konzertes um eine Spende gebeten.

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