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Windkraft-Debatte: "Beton, Heilwald und heiße Luft"

Windkraft-Debatte: "Beton, Heilwald und heiße Luft"

"Mit ihren jüngsten Pressemitteilungen zum geplanten Windpark auf dem Horstberg haben die FWG und FBO erneut bewiesen, dass man laut sein kann, ohne Substanz zu liefern", so die Grünen Bad Orb.

Und weiter: "Während sie mit unbelegten Behauptungen und apokalyptischen Szenarien operieren, setzen wir GRÜNE weiterhin auf überprüfbare Fakten und transparente Planung. Bei einer Stromerzeugung von 120 Gigawattstunden pro Jahr würden die geplanten Windenergieanlagen rund 120.000 Tonnen (6500 LKWs) klimaschädliche Braunkohle ersetzen sowie 70.000 Tonnen CO₂ jährlich einsparen. Das entspricht dem Sechsfachen des gesamten CO₂-Ausstoßes durch den privaten Autoverkehr in Bad Orb pro Jahr. Auf dem Horstberg sind acht Windenergieanlagen geplant, die jeweils eine Fundamentfläche von etwa 600 Quadratmetern benötigen. Insgesamt werden damit rund 0,5 Hektar versiegelt. Für die Bau- und Straßenflächen an der Eisernen Hand soll mindestens 1 Hektar Fläche versiegelt werden. Wer über Flächenverbrauch spricht, sollte diese Relationen nicht ausblenden."

Auch der Wald werde nicht „irreversibel zerstört“, wie behauptet – im Gegenteil: "Die Planung sieht vor, ökologisch sensible Bereiche auszusparen und bestehende Wege zu nutzen. Zudem sind Anlagenbetreiber gesetzlich verpflichtet, Fundamente nach Ende der Nutzungsdauer vollständig zurückzubauen. Die größte Bedrohung für unseren Wald bleibt nicht die Windkraft – sondern der Klimawandel selbst. Die Bewertung von Windenergie muss immer im Kontext der Alternativen erfolgen. Wollen wir weiter fossile Energieimporte finanzieren, die autoritäre Regime und deren Kriegsführung stärken? Wollen wir die Risiken der Atomkraft ignorieren? Oder setzen wir auf eine sichere, unabhängige und zukunftsfähige Energieversorgung durch Erneuerbare? Ja, der Bau von Windenergieanlagen im Wald bedeutet einen Eingriff in den Naturhaushalt – doch dieser Eingriff ist im Vergleich zu den Schäden durch fossile Energieformen gering. Wer unsere Natur erhalten will, muss sich mit der Realität auseinandersetzen: Mit klimaneutralem, lokal erzeugtem Strom lassen sich unsere Wälder langfristig schützen. Deshalb treten wir für eine naturverträgliche Planung, echte Bürgerbeteiligung und lokale Wertschöpfung ein. Die GRÜNEN Bad Orb werden auch weiterhin aufklären, zuhören und für eine Energiepolitik eintreten, die sich an wissenschaftlichen Grundlagen orientiert – nicht an Wahlkampfparolen."

 

 

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Kommentare

15
Annette
3 monate vor
Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, so mehr verfestigt sich der Eindruck: Die Grünen haben recht. :o
Der Windpark, auf dem Horstberg, wäre eine gute Sache.

Herr oder Frau D.A.:
Googeln sie doch bitte einmal nach Windenergie und Dänemark. Unsere nördlichen Nachbarn sind uns weit vorraus.
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16
Old white man
3 monate vor
Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil. Wie beschäftigen Sie sich denn mit dem Thema, welche Quellen ziehen Sie heran.

"Bereits 2023 war Deutschland mit 15,3 TWh Nettostromimporteur. 2024 stieg dieser Wert auf 31,9 TWh. Im abgelaufenen Jahr lag der durchschnittliche Strompreis in Deutschland 9,9 Prozent über dem der Anrainerstaaten, während die Differenz im Jahr 2023 nur bei 2,2 Prozent lag. 2024 war es daher häufiger finanziell sinnvoll, Strom günstig zu importieren, als ihn zu höheren Preisen in Deutschland zu erzeugen"

Quelle Bundesnetzagentur.

Jetzt können Sie erruieren, welche Primärenergie im Ausland da welche Energiequelle in Deutschland substituierte. Importiert wird, was gerade günstig ist. Selbst wenn in D dafür Anlagen abgeregelt werden müssen (GuD z.B.). Dadurch steigt praktischerweise rein relativ gesehen der produzierte EEG Anteil Land. Nur, den verbrauchten Atomstrom aus F, CH, B, CZ machen ja die unwissenden Nachbarn. Und warum der Strom bei uns teurer ist, obwohl doch Sonne und Wind keine Rechnung schicken, können Sie ja gerne auch recherchieren.
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9
Hups
3 monate vor
Annette, ich musste ja leicht schmunzeln bei ihrem Vergleich. Wenn ich richtig gerechnet habe, komme ich in Bad Orb auf ca. 300VBh. Das Jahr hat aber 8760h. In Dänemark oder Norddeutschland macht Windenergie Sinn. Da kommen ganz leicht 1000-3000 VBh zusammen.
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10
Paulchen
3 monate vor
zitiere Annette:
Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, so mehr verfestigt sich der Eindruck: Die Grünen haben recht. :o
Der Windpark, auf dem Horstberg, wäre eine gute Sache.

Herr oder Frau D.A.:
Googeln sie doch bitte einmal nach Windenergie und Dänemark. Unsere nördlichen Nachbarn sind uns weit vorraus.

@ Annette

Michael,Holm sang schon:

DÄNEN LÜGEN NICHT
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13
D.A.
3 monate vor
Liebe Grünen und Grüninnen welch sinnloses Gelaber! Wenn alles so alternativlos ist warum folgt uns das Europäische Ausland nicht?
Vielleicht haben sie die Cleveren Politiker? Wahrscheinlich schon.
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