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Keiler Bier

„Jeder stirbt für sich allein“

„Jeder stirbt für sich allein“

Der Roman „Jeder stirbt für sich allein“ von Hans Fallada wird in einer Inszenierung des Regisseurs Volkmar Kamm am 12. März 2015 um 20 Uhr in der Stadthalle Gelnhausen aufgeführt.

Auf der Bühne stehen u.a. Peter Bause und Hellena  Büttner. Es handelt sich um eine Produktion des Euro-Studio Landgraf. Veranstalter ist die Barbarossastadt Gelnhausen mit freundlicher Unterstützung der Bank Schilling & Co AG.

Dem erfahrenen Theatermann Volkmar Kamm gelingt es in seiner Dramatisierung in beklemmender Eindringlichkeit, die emotional sehr anrührende Atmosphäre einzufangen und in Momentaufnahmen die verschiedenen Schicksale der Denunzianten, Opfer, Mitläufer, Spitzel und überzeugten Nazis zu bündeln. “Der Führer hat mir meinen Sohn ermordet!” – Mit diesem Text auf einer von über 200 Postkarten, die sie in Treppenhäusern, Briefkästen und in Hinterhöfen heimlich deponieren, rufen die Berliner Eheleute Quangel zum Widerstand auf. Durch den Tod ihres einzigen Sohnes haben sie ihren Lebenssinn verloren und ihn durch die heimlich ausgelegten Botschaften, die dem Regime den Krieg erklären, neu gefunden. So ist Falladas Hinterhofpanorama, das auf dem realen Fall und den Ermittlungsakten der Gestapo des 1942 durch Denunziation verhafteten und zum Tode verurteilten Ehepaares basiert, auch ein großer Liebesroman.

Karten sind an der Infothek im Rathaus Gelnhausen erhältlich sowie im Internet unter www.Ticketservice.gelnhausen.de. Restkarten gibt es an der Abendkasse ab 19.00 Uhr.

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