In der nächsten Generation ist es Caleb, der verzweifelt um die Liebe seines Vaters Adam kämpft und den Tod seines Zwillingsbruders Aron verschuldet. Ihre zerstörerische Hassliebe und der Kampf um den Vater haben die Brüder aus dem Garten Eden vertrieben. Literatur-Nobelpreisträger John Steinbeck beschreibt ein allgemein gültiges, universelles und immer aktuelles Thema: Wohin entwickelt sich der Mensch – zum Guten oder zum Bösen?
Für die Bühne adaptiert wurde Steinbecks bekannter Roman „Jenseits von Eden“ von Ulrike Syha, einer der meistgespielten deutschsprachigen Autorinnen. Am Freitag, 7. Dezember, um 20 Uhr ist „Jenseits von Eden“ in Syhas Bühnenadaption in der Stadthalle Gelnhausen zu sehen. Unter der Regie von Alexander Schilling spielen unter anderem Jochen Horst („Kommissar Balko“), Carsten Klemm, Iris Boss, Tim Mackenbrock, Lukas Hötzel, Benjamin Kernen und Alice von Lindenau. Stephan Mannteuffel zeichnet verantwortlich für die Ausstattung. Es handelt sich um eine Produktion des „EURO-STUDIO Landgraf“ unter Leitung von Joachim Landgraf.
Berühmt wurde „Jenseits von Eden“ vor allem durch Elia Kazans Kultfilm (1955) mit James Dean als Caleb, der jedoch „nur“ auf dem letzten Drittel von Steinbecks monumentalem Epos basiert. Für ihre Theaterfassung greift Ulrike Syha auf den gesamten Roman zurück und beginnt mit dem ersten Teil des Romans. Sie erzählt eine große, gewaltige Familiensaga, die sich über drei Generationen spannt und in deren Mikrokosmos sich die Umwälzungen der Weltgeschichte spiegeln, in einer spannenden, verdichteten Bühnenfassung.
Karten für diese Aufführung im Rahmen des Gelnhäuser Theater-Abos erhalten Interessierte an der Infothek im Rathaus am Obermarkt, Tel. 06051/830-0, im Internet unter www.gelnhausen.de und an der Abendkasse.


