Bei hochsommerlichen Temperaturen stand für die vier Athletinnen vor allem eines im Mittelpunkt: die richtige Kühlung während des Rennens. Bereits vor dem Start sorgte die Streckenführung für Gesprächsstoff. „Die erste Boje war sehr kreativ gesetzt“, scherzte die tagesschnellste Bad Orberin, Theresa Moser, die am Ende einen starken 15. Platz belegte.
„Da wir ganz rechts an der Startlinie positioniert waren, mussten wir bis zur ersten Boje etwa 50 Meter weiter schwimmen als andere Athletinnen“, erklärte Teamleiterin Lisa Heinrichs. „Warum die Boje nicht mittig platziert wurde, bleibt für mich ein Rätsel.“ Auf den drei Radrunden entlang des Rhein-Main-Donau-Kanals wurde aufgrund der hohen Temperaturen ein etwas moderateres Tempo angeschlagen. Die entscheidenden Positionskämpfe fanden daher auf der Laufstrecke statt.
Moser konnte sich aus der zweiten Radgruppe noch deutlich nach vorne arbeiten und sicherte sich Rang 15. Amelie Hanf, die nach einem Jahr Wettkampfpause wieder für das Team an den Start ging, belegte einen starken 33. Platz. Heinrichs erreichte nach ihrem Einsatz beim Wettkampf der Vorwoche Rang 47. Vanessa Dabek komplettierte das Mannschaftsergebnis auf Platz 55. „Wir haben unser Ziel einer deutlichen Leistungssteigerung erreicht und können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein“, zog Heinrichs ein positives Fazit.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dem Team jedoch nicht: Bereits am kommenden Wochenende steht mit dem dritten Bundesligawettkampf in Trebgast die nächste Herausforderung auf dem Programm.


