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15 Euro pro Stunde ist das Minimum fürs Saubermachen

15 Euro pro Stunde ist das Minimum fürs Saubermachen

Sie machen alles picobello: Rund 3.820 Reinigungskräfte sorgen im Main-Kinzig-Kreis für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das teilt die IG BAU Hessen-Mitte mit. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.

„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Gernot Sattler von der IG BAU Hessen-Mitte. Alle 135 Gebäudereiniger-Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis müssten sich daran halten.

„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen im Main-Kinzig-Kreis einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Sattler. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so der stellvertretende Vorsitzende der IG BAU Hessen-Mitte, Gernot Sattler.

 

 

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