„Die Ergebnisse sind erschreckend und real. Die Einkommen für die größten Beschäftigtengruppen der Handelsbranchen, Verkäufer*innen im Einzelhandel oder beispielsweise Kommissionierer in der Großhandelslogistik, liegen 20% unterhalb des branchenübergreifenden durchschnittlichen Einkommens für Fachkräfte. Für den überwiegenden Teil der Beschäftigten bedeutet dies nach 45 Beitragsjahren eine Altersrente unterhalb von 1.400 €. Die knapp 70% Teilzeitbeschäftigten im Einzelhandel – überwiegend Frauen – trifft es noch härter“, so Schäuble.
Die Tarifkommissionen haben sich daher auf folgende Forderungen für die Beschäftigten im Einzel- und Großhandel in Hessen geeinigt:
Einzel- und Versandhandel
- Erhöhung der Löhne und Gehälter um monatlich 250,- €
- Erhöhung der Ausbildungsvergütung um monatlich 150,- € je Lehrjahr
- Laufzeit 12 Monate
Groß- und Außenhandel, Verlage
- Erhöhung der Löhne und Gehälter um monatlich 250,- €
- Erhöhung der Ausbildungsvergütung um monatlich 150,- € je Lehrjahr
- Laufzeit 12 Monate
Genossenschaftlicher Großhandel
- Erhöhung der Löhne und Gehälter um monatlich 250,- €
- Erhöhung der Ausbildungsvergütung um monatlich 150,- € je Lehrjahr
- Laufzeit 12 Monate
Die Tarifverhandlungen beginnen Ende April.



