
Auch aufgrund der Tatsache, dass der Anteil der über 65-Jährigen ständig steigt, wird es immer wichtiger, möglichst viel über die Störungen, unter denen ältere Menschen leiden, zu wissen und herauszufinden, wie man ihnen vorbeugen oder sie lindern kann. Der nächste „Arzt im Dialog“-Infoabend der Main-Kinzig-Kliniken greift daher dieses Thema auf. An diesem Donnerstag, den 17. Juli referieren die Chefärztin Dr. Susanne Markwort und die Psychologische Psychotherapeutin Tanja Müller ab 19.00 Uhr im Vortragsraum der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Schlüchterner Krankenhauses. „Depressive Störungen sind neben der Demenz und den akuten Verwirrtheitszuständen die häufigsten psychischen Störungen im höheren Lebensalter“, so Dr. Markwort: „Lebensmüde Gedanken führen im Alter zu deutlich erhöhten Suizidraten, insbesondere bei Männern.“
Auch im Alter ist das biopsychosoziale Modell zur Erklärung des Zustandekommens depressiver Störungen am besten geeignet. Die Referentinnen werden darüber hinaus Möglichkeiten der Vorbeugung und der Behandlung depressiver Störungen vorstellen. „Ziel ist, dass Menschen psychisch gesund älter werden können und das Alter möglichst wenig als Last erleben“, fasst Tanja Müller zusammen.
Im Anschluss an den Vortrag haben alle Interessierten die Möglichkeit, ihre Fragen an die Expertinnen zu richten. Der Besuch der Informationsveranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Das vollständige Programm der Kliniken-Informationsreihe „Arzt im Dialog“ kann per E-Mail an info@mkkliniken.de oder unter Tel. 06051 – 87 2477 erfragt bzw. bestellt werden. Auch auf der Internetseite www.mkkliniken.de sind alle Veranstaltungen der Krankenhäuser Gelnhausen und Schlüchtern einsehbar.
Fotos: Dr. Susanne Markwort, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Tanja Müller, Psychologische Psychotherapeutin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.



