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Keiler Bier

„Kein Kind bleibt zurück: Bildung ist für alle!“

„Kein Kind bleibt zurück: Bildung ist für alle!“
Für eine bessere Zukunft: KCA und MKK klären über Bildungs- und Teilhabechancen auf.

Eine Klasse plant für das nächste Schuljahr ihre mehrtägige Abschlussfahrt, und alle Kinder freuen sich riesig – alle außer Tim.

Tim weiß, dass seine Familie sich die Fahrt nicht leisten kann. Mit schweren Gedanken begleitet er am Nachmittag seine Mutter zur Tafel, um Lebensmittel zu holen. Doch diesmal ist etwas anders: Vor der Tafel steht ein Pavillon, in dem freundliche Personen die Besucher*innen willkommen heißen. Neugierig geworden, treten Tim und seine Mutter näher. Im Gespräch erfahren sie, dass es keinen Grund zur Sorge gibt: Das Bildung- und Teilhabepaket bietet genau die Unterstützung, die Tims Familie benötigt.

Ende Mai organisierte das Kommunale Center für Arbeit - Jobcenter (KCA) gemeinsam mit dem Amt für soziale Förderung und Teilhabe des Main-Kinzig-Kreises und der Tafel die „Bildung und Teilhabe Beratungstage“. „Viele bedürftige Personen kennen nicht alle Möglichkeiten der Unterstützung. Die Tafel bietet eine hervorragende Gelegenheit, um diese Familien direkt zu erreichen“, erklärte Thorsten Schmidt, Bereichsleiter der KCA-Region Gelnhausen. „Unser Ziel war es, nicht nur die Familien zu beraten, die bereits im Leistungsbezug stehen, sondern auch diejenigen, die zusätzliche Hilfe benötigen oder davon profitieren könnten. Bildung und Teilhabe sollten für alle Kinder zugänglich sein, unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Eltern.“

Anspruch auf Unterstützung haben neben den Bürgergeldempfänger*innen auch Familien, die Sozialgeld, Sozialhilfe, den Kinderzuschlag, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Zudem können auch Familien mit geringem Einkommen, die keine dieser Leistungen beziehen, Unterstützung beantragen.

Das Bildungs- und Teilhabepaket bietet zahlreiche Hilfen, die Familien finanziell entlasten und Kindern eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Dazu zählen die finanzielle Unterstützung bei Klassenfahrten und Tagesausflügen mit der Schule oder der Kindertageseinrichtung, der Anschaffung von Schulmaterialien wie Heften, Stiften und Büchern sowie der Mittagsverpflegung in Schulen und Kindergärten. Auch Nachhilfe kann bei Bedarf bezuschusst werden sowie unter gewissen Umständen auch die Fahrtkosten zur Schule. Zudem werden Freizeitaktivitäten und Mitgliedschaften in Sportvereinen und Musikunterricht gefördert, sodass Kinder aktiv am Bildungs- und Kulturleben teilnehmen können.

„Die Zusammenarbeit mit dem Amt für soziale Förderung und Teilhabe und der Tafel ermöglicht es uns, Synergien zu nutzen und dieses wichtige Thema in den Vordergrund zu rücken. Solche Initiativen sind essenziell, um sicherzustellen, dass jedes Kind die gleichen Chancen erhält“, betonte Schmidt.

Weitere Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket finden Sie auf der Website des MKK.

Aktueller Überblick

Die Zahl der Arbeitslosen nach dem SGB II ist im Vergleich zum Vormonat gefallen. Sie liegt bei einer Quote von 3,8 Prozent. Das entspricht im Mai 2024 exakt 8.896 Arbeitslosen im MKK. Die Anzahl der Leistungsbeziehenden nach dem SGB II betrug in diesem Zeitraum 27.907 Personen. Es gelang dem Jobcenter im Mai 228 Arbeitsuchende in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Zahl der Neuanträge lag bei 564. Im gleichen Zeitfenster nahmen 935 Klient*innen des KCA-Jobcenters an einer Maßnahme der aktiven Arbeitsförderung teil. Die Bandbreite dieser Maßnahmen ist sehr weit und reicht von niedrigschwelligen Angeboten bis hin zu arbeitsmarktnahen Qualifizierungen. Zusätzliche Informationen können Sie der beigefügten Übersicht entnehmen.

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Für eine bessere Zukunft: KCA und MKK klären über Bildungs- und Teilhabechancen auf.

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Engagierte Helferin bei der Tafel bereitet mit Sorgfalt die Essenskörbe vor.

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Vielfalt und ausgewogene Ernährung: Die Tafel unterstützt Familien mit frischen Lebensmitteln.

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Kommentare

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Vater, Wechselmodell
1 jahr vor
Bei mir handelt es sich um ein sog. Wechselmodell, aber nicht 50/50, denn sonst würde sich der Unterhaltsanspruch gegenseitig aufheben!

Diese hier angeführten "Hilfen" sehen ja schön aus, aber das System hinkt hinterher. Bürokratiewahnsinn und hochtrabende Sachbearbeiter, die mal so mal so entscheiden..........
Um wirklich "helfen" zu wollen, sollte es einfacher für die Betroffenen sein. Es gibt das "Oportunitätsprinzip" nur nutzt es keiner, sondern versteckt sich hinter Paragrafen, was zu Klagen vor Gericht führt und dadurch enorme Kosten und Überlastungen führt. Hauptsache ich kann den (offentsichtlich) Bedürftigen mit §§ zur Aufgabe und dadurch dem Kind schaden. Hier sollte man mal darüber nachdenken. Es sind nicht alle "Trinkfest und Arbeitsscheu". Die trickreichen Leistungsbetrüger kriegt man nicht, aber den Kleinen macht man nieder, der "Erfolg" ist ja gegeben. In Medien wie z. B. "Bild" wird ein falsches Bild dargestellt. In TV Serien werden publikumswirksam ein reißerisches Bild dargestellt. Sicher gibt es auch Menschen die das Sozialsystem nutzen, es sind aber immer noch Menschen. An die Goldkettchen behangenen und dicke Autos ("geliehende) fahrende Leute kommen sie nicht ran, also um auch in den Medien stehen zu können und "Erfolge" aufweisen zu können......LOS; LOS nieder mit den Kleinen!!!!!
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