VGG Gelnhausen I – VfL Bad Arolsen 3:0 (25:12, 25:13, 25:22)
Von Anfang an Druck machen und keinen Zweifel am Siegeswillen aufkommen lassen, so lautete die Devise, die Trainerin Sokolowski für das erste Spiel ausgab, und das Team setzte diese sofort um. So konnten die Gelnhäuser Frauen mit ihrem Spiel verdeutlichen, warum sie die gesamte Saison über im vorderen Tabellendrittel verweilten. Von den Gästen aus Nordhessen erwarteten die Barbarossastädterinnen sehr viel mehr Gegenwehr, da es für diese um dringende Punkte und Sätze im Abstiegskampf ging. Doch waren die ersten beiden Sätze sehr deutlich im Ausgang. Im dritten Satz nahmen die Tabellenführerinnen das Spiel dann nicht mehr so ernst und produzierten mehr Eigenfehler. Dennoch war ein Sieg nie gefährdet.
VGG Gelnhausen I – TG Wehlheiden II 3:0 (25:17, 25:14, 25:16)
In den Gästen aus Kassel erwarteten die Gelnhäuser Frauen einen schwierigeren Gegner, insbesondere nach deren Ansage, das Spiel gewinnen zu wollen. Zumal in der letzten Woche die Wehlheidenerinnen den Sieg gegen Blau-Gelb Marburg noch rückwirkend aberkannt bekommen hatten und somit in den erweiterten Kreis der um den Abstieg kämpfenden Mannschaften der Landesliga zu zählen waren und somit der Wille noch umso größer sein musste. Doch konnte auch hier die VGG ihre Stärken ausspielen. Mit einigen spektakulären Ballwechseln wurde den zahlreichen Zuschauern ein Spiel auf hohem Niveau geliefert. Die bekannt starke Feldabwehr der Gäste machte das Punkten für die Heimmannschaft umso schwerer, doch mit hoher Konzentration konnte das Team doch recht deutlich die Sätze für sich gewinnen. Lediglich das für beide Seiten gleichermaßen sehr schwache Schiedsgericht führte zu großem Unverständnis sowohl auf dem Feld als auch auf der Tribüne.
Nach den deutlich gewonnenen und kurzweiligen Spielen musste die VGG noch auf Schützenhilfe der Homberger TS hoffen, die Damen aus Marburg zu schlagen. Als die Nachricht des Sieges aus dem Schwalm-Eder-Kreis eintraf, war der Jubel über die vorzeitige Meisterschaft triumphal. Die Sektkorken knallten noch bis spät in die Nacht.
Für die VGG spielten: T. Brandner, S. Freund, G. Jakob-Ossinger, K. Mecke, S. Oetterer, O. Pezer, K. Pilgrim, K. Walter.



