
Souverän qualifizierten sich die Hanauer Kajaksportler für das Halbfinale. Allen voran Caroline Trompeter als Erstplatzierte bei den Juniorinnen, Tom Peisker bei den Junioren mit Platz zwölf und Jan Trompeter in der Jugendklasse mit Platz dreizehn. Marc Tauer verpasste als 42. das Halbfinale der besten Vierzig nur knapp.
Für Tom Peisker war dann im Halbfinale Schluss. Ein Fehler bei der Anfahrt auf Tor 1 ließ sein Boot aufbäumen und so konnte er die Befahrung des Abwärtstores nicht mehr korrekt beenden. Ärgerlich, da seine Fahrzeit trotz dieser akrobatischen Kapriolen für den Einzug ins Finale gereicht hätte.
Jan Trompeter machte es besser. Ihm gelang ein solider, wenn auch nicht perfekter Halbfinallauf. Mit dem neunbesten Ergebnis reichte es aber für die Finalteilnahme. Im Finale gelang Jan ein bravouröser Lauf mit einer knappen Torstabberührung an Tor elf. Lange Zeit lag er mit diesem Ergebnis auf einem Medaillenplatz. Am Ende fehlten genau zwei Zehntel zum Gewinn der Bronzemedaille. Es siegte Leo Bolg aus Augsburg vor Timon Lutz aus Köln und Robert Herzog aus Meißen. Ein hervorragendes Ergebnis für Jan, der sich mit dieser Leistung auch für die Deutschen Meisterschaften der Leistungsklasse in Hohenlimburg qualifiziert hat.
Caroline Trompeter dominierte während des Wochenendes den Wettbewerb der Juniorinnen. Sowohl die Qualifikationsläufe als auch das Halbfinale gewann sie deutlich. Einzig im Finale reichte es nicht für den Sieg. Nationalmannschaftskollegin Rebecca Plonka aus Fürth legte einen fulminanten Finallauf hin und siegte mit drei Sekunden Vorsprung vor Caroline Trompeter und der Magdeburgerin Ann-Kathrin Schwanholt.
Die Titel in den Mannschaftswettbewerben wurden in zwei Läufen ausgetragen, von denen der jeweils bessere gewertet wurde. Nach dem ersten Lauf lag die Hanauer Mannschaft mit Tom Peisker, Caro und Jan Trompeter im Rennen der Jugend- und Juniorenkajaks überraschend auf Rang zwei. Die favorisierten Mannschaften aus Augsburg und die Renngemeinschaften aus Nordrheinwestfalen kamen mit zu vielen Strafpunkten belastet ins Ziel. Während sich diese Mannschaften jedoch im zweiten Durchgang verbesserten, patzte das Hanauer Team. Jan Trompeter, der die Mannschaft anführte, erwischte ungünstiges Wasser an Tor vier und musste neu anfahren, während Schwester Caroline und Tom Peisker an ihm vorbeizogen. Zwar blieben die drei in diesem Lauf ohne Torstabberührung, doch hatte das Überholmanöver zu viel Zeit gekostet, so dass nur eine minimale Laufzeitverbesserung gegenüber dem ersten Lauf verbucht werden konnte. Am Ende reicht die Fahrzeit des Hanauer Teams für den siebten Platz.
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