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A5: Trickbetrüger an der Autobahn

A5: Trickbetrüger an der Autobahn

Die Masche mit der ein 40- und ein 47-jähriger Mann aus Rumänien am gestrigen Abend versuchten Geld zu machen, ist nicht neu.

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An der Anschlussstelle Rosbach im Anschlussbereich zur Autobahn 5  in Richtung Kassel standen sie mindestens seit 20 Uhr mit ihrem schwarzen E-Klasse Mercedes mit Ausfuhrkennzeichen und täuschten den vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern eine Notlage vor. Nahezu unter Tränen schilderten sie, dass der Tank leer wäre, sie aber dringend weiter müssten, weil die Frau des einen gerade ein Kind zur Welt gebracht hätte.

Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei die beiden Männer. Als eine Streife der Autobahnpolizei Mittelhessen an der Anschlussstelle eintraf, erhielten die beiden Bettler gerade einen 20-Euro-Schein von einem Verkehrsteilnehmer, der auf die vorgetäuschte Notlage hereingefallen war. Tatsächlich stellte sich nämlich heraus, dass der Tank des Mercedes noch halb voll war, die Männer noch Bargeld bei sich hatten und die geschilderte Geschichte der beiden Männer frei erfunden war. Hinzu kommt, dass die beiden Männer bei der Polizei keine Unbekannten sind. Schön öfter fielen sie aufgrund solcher Betrugsdelikte auf. Sie wurden daher vorübergehend festgenommen, kamen nach den polizeilichen Maßnahmen aber wieder auf freien Fuß.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Geschädigte, die auf die Männer hereingefallen sind, oder anhielten und helfen wollten,  werden gebeten sich mit der Autobahnpolizei Mittelhessen, Tel. 06033-7043-0, in Verbindung zu setzen. Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch, wenn jemand Sie aufgrund einer Notlage um Bargeld oder andere Wertsachen bittet. Bieten Sie stattdessen an telefonisch Hilfe zu holen, vor allem indem Sie die Polizei verständigen. Echte Hilfesuchende werden dieses Angebot gerne annehmen. Betrüger hingegen werden bei dem Wort "Polizei" die Flucht antreten oder Sie zumindest abwimmeln und plötzlich keine Hilfe mehr wollen.

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