Die Wanderung führte zum Teil auf der Bonifatius-Route, vom Kloster Engelthal zur Wallfahrtskirche Maria Sternbach. Hier gab Heinrich Genau einen Überblick über die Entwicklung von Maria Sternbach seit dem Frühmittelalter an einem Ort, wo der Wald dem Himmel sich öffnet und wo Menschen seit jeher auf der Suche sind nach Kultur, Erholung, Natur, zu sich selbst und schließlich zu Gott.
778 stand hier die erste Kirche, der Ort wurde freilich schon im Mittelalter aufgegeben. Das nahegelegene Wickstadt lag günstiger. Mit dem Bau der Wickstädter Kirche wurde Maria Sternbach schließlich zur Wallfahrtskirche, die bis heute regelmäßig genutzt wird.
So auch zu einer Andacht, die Pfarrer Markus Stabel zelebrierte. Mit einem kraftvoll gesungenen „Großer Gott wir loben Dich“ wurden die Wanderer auf den Rückweg verabschiedet. Einhelliges Fazit: „Eine wunderbare Wanderung, bei der Petrus mit herrlichem Wanderwetter die besten Bedingungen schuf.“
Foto: Die Wandergruppe an der Wallfahrtskirche Maria Sternbach.



