Eine Schottenerin erwischte mit ihrem grünen Fiesta das Tier gestern Abend, gegen 22 Uhr. Während der Dachs sein Leben ließ, entstanden etwa 800 Euro Schaden am Ford. In einem großflächig von Feld und Wald durchzogenen Kreis, wie dem Wetteraukreis, fühlen auch viele Wildtiere sich wohl. Bei der gemeinsamen Nutzung des Lebensraums kommt es immer wieder zu Begegnungen mit denen die Autofahrer nicht rechnen und die die Tiere oft das Leben kosten. Auch an Stellen an denen nicht explizit durch eine Beschilderung auf den Wildwechsel hingewiesen wird, sollten Kraftfahrzeugführer daher besonders in der Dämmerungszeit eine entsprechende Vorsicht walten lassen, um sich, andere und Tiere nicht zu gefährden.
"Drosseln sie ihre Geschwindigkeit, seien sie besonders aufmerksam und bleiben sie bremsbereit. Legen sie bei einer tatsächlichen Begegnung mit einem Wildtier aber keine Vollbremsung ein und versuchen sie nicht auszuweichen, sonst besteht die Gefahr die Kontrolle über das eigene Fahrzeug zu verlieren und möglicherweise sogar mit dem Gegenverkehr zu kollidieren."



