Und fügte hinzu: „Fulda statt Filterblase – das ist das Motto für die nächsten zehn Tage.“ Der Ministerpräsident dankte den vielen Ehrenamtlichen, Einsatzkräften sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Fulda und des Landes Hessen für ihren Einsatz: „Ein Hessentag dieser Größenordnung ist nur möglich, weil viele Menschen mit Herzblut mithelfen. Dieses Engagement verdient großen Respekt und Anerkennung.“
Der Hessentag bietet vom 12. bis zum 21. Juni 2026 rund 1.200 Veranstaltungen aus Kultur, Musik, Sport, Politik und Gesellschaft. Neben Konzerten nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler stehen Familienangebote, Ausstellungen, Landespräsentationen und zahlreiche Mitmachaktionen auf dem Programm.
Der Ministerpräsident hob die besondere Bedeutung des Hessentags im Jubiläumsjahr „80 Jahre Hessen“ hervor: „2026 ist ein besonderes Jahr für unser Land. Vor 80 Jahren wurde Hessen gegründet – als demokratischer Neubeginn nach Krieg und Diktatur. Der Hessentag erinnert uns daran, dass Zusammenhalt, Demokratie und gesellschaftliches Engagement unser Land stark machen.“ Fulda sei ein hervorragender Gastgeber für das Landesfest. Die Stadt verbinde Tradition und Moderne auf besondere Weise und präsentiere sich während des Hessentags als weltoffene und lebenswerte Heimat für Menschen aus ganz Hessen und darüber hinaus. „Fulda steht für Gastfreundschaft, kulturelle Vielfalt und großes ehrenamtliches Engagement. Überall in der Stadt spürt man die Begeisterung und die Vorfreude auf dieses Fest.“
Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld sagte: „Ein ganzes Land zu Gast in Fulda. Das wünschen wir uns als Gastgeberstadt des 63. Hessentages für die zehn Tage, die nun vor uns liegen. Unser Team hat viele Monate auf diesen Tag hingearbeitet, und wir alle freuen uns sehr, dass es nun endlich losgeht. Der Hessentag ist eine wunderbare Gelegenheit, unser Bundesland mit seinen vielen Facetten besser kennenzulernen und zugleich Menschen aus allen Regionen und Bereichen zu treffen. Wir möchten Gemeinschaft stiften und Erlebnisse bieten, von denen wir hier in Fulda, aber auch unsere Gäste aus ganz Hessen dauerhaft zehren können. Als Stadt möchten wir uns bestens präsentieren – mit einem Hessentag, der regional, nachhaltig und mit Schwerpunkt auf kulturellen Angeboten ist.“
Auf dem Programm des Ministerpräsidenten stand am Freitag außerdem noch die Eröffnung des Trachtenlandes, des „Treffpunkt Hessen“ und der Hessentagskirche.



