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"Blitz for Kids": Schulkinder bei Verkehrskontrolle

"Blitz for Kids": Schulkinder bei Verkehrskontrolle

Dass das eigene Kind wohlbehalten den Schulweg meistert und am Ende des Tages unversehrt ins Bett geht, das ist der Wunsch wohl aller Eltern.

Um die Sicherheit auf Schulwegen zu gewährleisten und die Sensibilität für dieses Thema zu steigern, richteten die Beamten der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südosthessen gemeinsam mit Beamten der Jugendverkehrsschule eine stationäre Verkehrskontrolle in Obertshausen ein. Diese wurde am Freitag im Stadtteil Hausen in einer Tempo 30 Zone in der Tempelhofer Straße/Adenauerstraße aufgebaut. In diesen Bereichen verläuft der Schulweg vieler Grundschüler der Waldschule.

Die Ordnungshüter erhielten während der Kontrolle Unterstützung von Grundschülern der vierten Klassen der Waldschule. Je nach Fahrverhalten der angehaltenen Verkehrsteilnehmer übergab eine Schülerin oder ein Schüler entweder eine "grüne Karte" oder die "gelbe Karte". Die "grüne Karte" bekamen diejenigen überreicht, die sich an die vorgegebene Geschwindigkeit gehalten haben, während an die Fahrzeug-Lenker, welche zu schnell unterwegs waren, eine "gelbe Karte" ausgehändigt wurde.

Bei der Verkehrskontrolle, welche zwischen 7 Uhr und 11.45 Uhr stattfand, stellten die Schutzleute insgesamt 29 Geschwindigkeitsverstöße fest und ahndeten diese. Des Weiteren fiel ein Verkehrsteilnehmer auf, da dieser nicht angeschnallt war. Ein kontrolliertes Fahrzeug musste durch die Polizeibeamten vor Ort sogar entstempelt werden, hier lag der Verdacht des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz vor. Auch auf den Fahrzeughalter kommt nun eine entsprechende Strafanzeige zu.

Die gemeinsame Aktion von Schule und Polizei überzeugte gleich mit mehreren positiven Effekten, denn durch die direkte Kommunikation zwischen Fahrzeugführer und Schüler werden die Verkehrsteilnehmer gelobt oder auf ihr Fehlverhalten und damit verbundene Konsequenzen aufmerksam gemacht, die Kinder wiederrum setzten sich mit den Gefahren des Straßenverkehrs auseinander. Den Kindern war die Freude an der Aktion teilzunehmen anzumerken, sie übergaben insgesamt 48 grüne und 35 gelbe Karten, oft sprachen sie die Verkehrsteilnehmer offen und ehrlich an und hinterfragten bei diesen auch das Überschreiten der Geschwindigkeit.

Zum Abschluss noch einmal ein Appell an alle Fahrzeugführer: Helfen Sie mit, schützen Sie unsere Kinder durch besonders vorsichtige und rücksichtsvolle Fahrweise!

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Bildquelle: PP Südosthessen

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Kommentare

0
F.I.
1 jahr vor
Fazit: Die Raser sind größtenteils die Eltern von den Kindern
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