Nach den derzeitigen Erkenntnissen kollidierte der Tatverdächtige mit seinem Wagen gegen 17.30 Uhr mit einer leeren Bushaltestelle. Durch die Wucht wurde ein Stahlpfeiler der Haltestelle aus der Verankerung gerissen und gegen einen wartenden Linienbus geschleudert. Der hierdurch entstandene Sachschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Im Anschluss flüchtete der Wagenlenker vom Unfallort. Durch umfangreiche Ermittlungen vor Ort konnten erste Hinweise auf den mutmaßlichen Fahrer erlangt werden. Schließlich konnten die eingesetzten Ordnungshüter den mutmaßlichen Fahrzeuglenker ausfindig machen und diesen vorläufig festnehmen. Zudem liegen Anhaltspunkte auf eine mögliche Alkoholisierung zum Unfallzeitpunkt vor und sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Auf der Dienststelle musste der Mann eine Sicherheitsleistung entrichten und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Hause entlassen.
Im weiteren Verlauf der Kontrolle wurden insgesamt elf Fahrzeuge sowie 14 Personen überprüft. Hierbei stellten die Einsatzkräfte eine Person fest, welche einen Teleskopschlagstock im Fahrzeug mitführte. Gegen den Mann leiteten die Schutzleute ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein und stellten den Schlagstock sicher.
Die Polizei wird auch künftig vergleichbare Kontroll- und Aufklärungsmaßnahmen in den genannten sowie angrenzenden Bereichen durchführen, um die Sicherheit im öffentlichen Raum nachhaltig zu erhöhen, mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und konsequent gegen strafbares Verhalten vorzugehen.



