Er wurde durch die Streife in Gewahrsam genommen. Aus welchem Grund der 35-Jährige auf die Signalbrücke kletterte wird noch ermittelt. Die Bundespolizeiinspektion hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann eingeleitet. Durch diese waghalsige Aktion erhielten 11 Züge eine Verspätung von je 29 Minuten.
Die Bundespolizei warnt: "Oberleitungen führen 15.000 Volt Starkstrom. Das ist etwa 65-mal stärker als der Strom einer Haushaltssteckdose. Ein Sicherheitsabstand von mindestens 1.5 m ist zwingend, da der Strom als Lichtbogen überspringen kann - ohne die Leitung zu berühren. Die Leitungen stehen immer unter Strom, auch wenn kein Zug fährt. Klettern Sie niemals auf Züge, Waggons oder Masten! Halten Sie keine Gegenstände wie z.B. Äste oder Drachen in die Nähe von Oberleitungen! Das sind lebensgefährliche Handlungen!"


