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Langen: Urin mit Wasserpistole verspritzt

Polizeibeamte waren am Freitagvormittag im Rahmen der Vollzugshilfe aufgrund einer bestehenden Allgemeinverfügung der Stadt Langen im Langener Stadtwald im Einsatz.

Hanau News

Hintergrund ist die Überprüfung der Einhaltung der in der Allgemeinverfügung der Stadt Langen festgelegten Beschränkungen.

Im Verlauf des Einsatzes soll eine Person von einer dortigen, offenbar selbst errichteten Plattform eine stinkende Flüssigkeit, möglicherweise Urin, mittels einer Wasserspritzpistole auf einen Mitarbeitenden der Versammlungsbehörde der Stadt Langen gespritzt haben. Die bislang unbekannte Person, deren Identität noch geklärt werden muss, habe zudem Polizeibeamte ebenfalls treffen wollen, diese jedoch verfehlt. Gegen die Person wird nun wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie der Körperverletzung ermittelt.

Im weiteren Verlauf konnten speziell geschulte Einsatzkräfte die Person vorläufig festnehmen. Zur Durchführung der Identitätsfeststellung und weiterer polizeilicher Maßnahmen wurde sie zu einer Polizeidienststelle verbracht. Bereits am Vortag, gegen 19.35 Uhr, hatten mehrere Bürgerinnen und Bürger einen Brand im Stadtwald Langen gemeldet. Vor Ort stellte die Feuerwehr mehrere Personen fest, die im Wald ein Lagerfeuer entzündet haben sollen. Die Feuerwehr, insbesondere auch angesichts der derzeit bestehenden Waldbrandgefahr, löschte das Feuer. In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals ausdrücklich auf die aktuell bestehende Waldbrandgefahr hin.

Darüber hinaus wird in mindestens einem weiteren Fall wegen des Verdachts der Sachbeschädigung an einem nahegelegenen Zaun ermittelt. Zeugen der beschriebenen Taten melden sich bitte unter der Rufnummer 061039030-0 auf der Wache der Polizeistation in Langen.

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