TPL_VORSPRUNG_SKIP_NAV
Keiler Bier

Modautal erhält neue Wasserrechte für 20 Jahre

Modautal erhält neue Wasserrechte für 20 Jahre

In der Gemeinde Modautal laufen zum Jahresende die Wasserrechte für 19 von insgesamt 29 Gewinnungsanlagen ab.

Autohaus Koch

Modautal2212_jk.jpg

Für diese 19 Gewinnungsanlagen – 3 Brunnen und 16 Quellen – erteilt das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt der Gemeinde ein neues langjähriges Wasserrecht. Dies erlaubt der Kommune die Entnahme von jährlich bis zu 250.000 Kubikmeter Grundwasser aus den Brunnen und Quellen für die nächsten 20 Jahre.

Die Besonderheit der Wasserversorgung der Gemeinde Modautal liegt in der sehr dezentral geprägten Versorgungsstruktur. Die Gemeinde Modautal betreibt für ihre 11 Ortsteile mit über 5.000 Einwohnern insgesamt 4 Brunnen und 25 Quellen. Die Ortsteile Allertshofen, Brandau, Ernsthofen, Herchenrode, Hoxhohl, Klein-Bieberau und Webern bilden dabei einen Versorgungsverbund. Zwischen den Ortsteilen bestehen Leitungen, welche einen Wasseraustausch ermöglichen. Einen weiteren kleineren noch relativ neuen Verbund bilden Lützelbach und Neunkirchen. Die Verbindungsleitung zwischen Lützelbach und Neunkirchen wurde im Jahr 2020 gebaut und trägt wesentlich zur Erhöhung der Versorgungssicherheit in den beiden Ortsteilen bei.

Der Bau dieser Leitung wurde im Rahmen des Konjunkturpaketes der Bundesregierung für „Maßnahmen im Bereich der Wassersicherstellung“ gefördert. Die Ortsteile Asbach und Neutsch sind in Sachen Wasserversorgung ausschließlich auf ihre eigenen Gewinnungsanlagen angewiesen. Zukünftig plant die Kommune in weitere Verbindungsleitungen zu investieren, um Versorgungsengpässen vorzubeugen.

Foto: Brunnen Brandau der Gemeinde Modautal. Foto: RP-Darmstadt

Artikel teilen: Teilen Tweeten Teilen
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
Zeig dein Herz und spendiere der Redaktion einen Kaffee! Jede Unterstützung hilft uns, weiterhin unabhängig aus der Region zu berichten.
☕ Kaffee spendieren
Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis