In alter James Bond Manier zückte er eine Bahn-Card und wollte, so scheint es, in Windeseile die Wohnungstür aufbrechen. In der Praxis stellte sich der vermeintlich "simple Trick" jedoch als deutlich komplizierter heraus als gedacht.
Die halbe Plastikkarte brach ab und blieb, für den Täter unerreichbar, im Türspalt stecken. So gescheitert, ergriff er die Flucht. Als die Wohnungsinhaberin die Manipulationen an ihrer Tür bemerkte, verständigte sie die Polizei. Die Beamten fanden bei der anschließenden Spurensuche die verdächtige Hälfte einer Bahn-Card, die recht eindeutige Hinweise auf ihren Besitzer in Form eines Lichtbildes lieferte. Wenig später war der 33-jährige Eigentümer der Karte ermittelt; mutmaßlich handelt es sich bei diesem auch um den Täter. Die Ermittlungen dauern an.



