Mit ihr will die Naturschutzorganisation der Hessischen Umweltministerin verdeutlichen, dass es für die SGV-Forderungen für eine grundlegende Reform der Wasserversorgung Rhein-Main eine breite Unterstützung in der Bevölkerung gibt, und dass viele Menschen das Bedürfnis haben, ihr dies auch mitzuteilen. Die Resonanz auf die Unterschriften-Aktion war sehr groß. Sie wurde neben vielen Privatpersonen auch von zahlreichen Verbänden und Kommunen aktiv unterstützt.
Da die Ministerin als Oberste Wasserbehörde selbst die Adressatin der Petition ist, will die SGV ihr die gesammelten Unterschriften gerne persönlich übergeben. Dies soll in Anwesenheit der Medien geschehen, da alle Unterzeichner und die sonstige Öffentlichkeit ein großes Interesse am künftigen Umgang des Ministeriums mit diesem Thema haben. Eine entsprechende Terminanfrage an Frau Ministerin Hinz wurde ihr bereits übermittelt. Die SGV geht davon aus, dass auch das Ministerium die Gelegenheit für eine öffentliche Darstellung der aktuellen Aktivitäten nutzen möchte. Denn schließlich hat die nunmehr 2 Jahre dauernde Initiative der SGV wesentlich dazu beigetragen, die im Mai 2016 angelaufene Diskussion für das Erstellen eines neuen Leitbildes für die hessische Wasserwirtschaft loszutreten.
Das Sammeln von Unterschriften für die SGV-Petition wurde aufgrund des großen Interesses mehrfach verlängert und am 30. Juni 2016 endgültig abgeschlossen. Zurzeit werden die Unterschriftenlisten ausgewertet und archiviert. Die SGV ruft in diesem Zusammenhang alle Aktiven, die noch ausgefüllte Unterschriftenlisten haben, dazu auf, diese schnellstmöglich an die Geschäftsstelle der SGV in Schotten oder an die dortige Stadtverwaltung zu senden. Sie bedankt sich ganz herzlich bei all den Menschen und Institutionen, die die Aktion zum Reduzieren des Fernwasserexportes in den Ballungsraum Rhein-Main jetzt und in Zukunft mittragen und unterstützen.



