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Rödermark: Geldabholer festgenommen

Nach mehreren Betrugsstraftaten konnten Beamte des ermittelnden Fachkommissariats mit Unterstützung von zivilen Einsatzkräften am Montag (23. Februar) einen zügigen Ermittlungserfolg erzielen.

Bei einer fingierten Geldübergabe nahmen Polizeibeamte einen Tatverdächtigen im Alter von 41 Jahren vorläufig fest.

Im Internet stieß eine 40-jährige Frau Anfang Dezember 2025 auf eine Werbung, welche schnellen Gewinn bei Geldinvestitionen versprach. Daraufhin nahm die Frau aus dem Landkreis Offenbach telefonisch Kontakt zu der in der Werbung angezeigten Rufnummer auf. Während der Telefonate kam es zu Gewinnversprechungen seitens der Täter, woraufhin die Betroffene mehrfach Geld auf ein angegebenes Konto überwies. Im weiteren Verlauf übergab die Geschädigte, unter anderem am 28. Januar sowie am 4. Februar, mehrere zehntausend Euro an verschiedene Geldabholer.

Im Rahmen einer fingierten Absprache terminierten Ermittler telefonisch mit den Tätern eine weitere Geldabholung für den 23. Februar. Im Zuge der vermeintlichen Übergabe des Bargeldes nahmen Zivilkräfte den 41 Jahre alten Tatverdächtigen im Bereich Rödermark vorläufig fest. Ermittlungen zu weiteren Taten und dem Verbleib des überwiesenen sowie übergebenen Geldes dauern derweil an.

Der 41-Jährige wurde am Dienstagnachmittag (24. Februar) auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter am Amtsgerichts Darmstadt vorgeführt. Der auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den Beschuldigten erlassene Untersuchungshaftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

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