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Rödermark: Schutz vor Anfeindungen und digitalen Gefahren im Fokus

Beleidigungen, Bedrohungen und persönliche Angriffe auf Personen des öffentlichen Lebens nehmen bundesweit spürbar zu.

CID

Längst sind davon nicht mehr nur Politikerinnen und Politiker auf Landes- oder Bundesebene betroffen, sondern auch kommunale Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger sehen sich zunehmend Anfeindungen ausgesetzt - sowohl im direkten persönlichen Umfeld als auch in sozialen Netzwerken.

Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Stadt Rödermark gemeinsam mit dem Stabsbereich E4-Prävention des Polizeipräsidiums Südosthessen am 10. Juni einen informativen Präventionsabend in der Mehrzweckhalle in Urberach. Ziel dieser Veranstaltung war es, Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger, kommunale Beschäftigte sowie weitere Personen des öffentlichen Lebens für bestehende Risiken zu sensibilisieren und ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Erster Kriminalhauptkommissar Marc Sachs, Leiter des Stabsbereichs E4, eröffnete die Veranstaltung. In seinem Vortrag vermittelte er praxisnahe Empfehlungen zum Umgang mit Bedrohungen und Angriffen. Er nutzte konkrete Beispiele um aufzuzeigen, wie ein wirksames Gefahrenbewusstsein entwickelt werden kann. Auch wies er in seinem Referat auf die Risiken hin, welche insbesondere mit der Veröffentlichung persönlicher Informationen in sozialen Medien verbunden sind. Gleichzeitig appellierte er an die Teilnehmenden, strafbare Handlungen konsequent zur Anzeige zu bringen.

Im weiteren Verlauf des Abends informierte Polizeihauptkommissar David Jesse, Sachbereichsleiter im Stabsbereich E4 und verantwortlich für den Bereich Cybercrime-Prävention, über aktuelle Gefahren im digitalen Raum. Er legte hierbei einen besonderen Schwerpunkt auf die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz und die damit verbundenen Herausforderungen. Er erklärte, wie moderne Technologien zur Erstellung und Verbreitung manipulierter Inhalte eingesetzt werden können und gab wertvolle Hinweise zur Erkennung entsprechender Risiken sowie zu wirksamen Schutzmaßnahmen.

Neben der Vermittlung fachlicher Inhalte bot die Veranstaltung ausreichend Gelegenheit für Fragen und den persönlichen Austausch. Das große Interesse und die rege Beteiligung der Anwesenden unterstrichen die hohe Aktualität der behandelten Themen und den wachsenden Bedarf an präventiven Informationsangeboten.

Die kostenfreien Vorträge des Stabsbereichs Prävention leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Präventionsarbeit und zur Förderung eines sicheren Umgangs mit aktuellen gesellschaftlichen sowie den digitalen Herausforderungen. Interessierte Institutionen und Organisationen können sich für weitere Informationen an den Stabsbereich E4 (Prävention) wenden: praevention.ppsoh@polizei.hessen.de.

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