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Keiler Bier

„Bauen in Hessen muss unkompliziert möglich sein“

Die Hessische Landesregierung will sich weiterhin stark für eine aktive Wirtschaftspolitik, die Förderung des Haus- und Wohnungsbaus sowie eine Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren einsetzen.

Das hat Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) am Dienstag beim 25. Frankfurter Immobilien Symposium angekündigt. „Mit dem Hessenfonds wollen wir in Hessen gezielt Impulse setzen, um Unternehmen bei der Anpassung an neue Herausforderungen zu unterstützen“, sagte der Regierungschef und fügte hinzu: „Auf Bundesebene brauchen wir einen echten Comeback-Plan für die Wirtschaft, der Innovationen fördert und Transformation ermöglicht.“

Ein Schwerpunkt der Arbeit der Landesregierung sei der Wohnungsbau. Rhein sagte: „Das Land fördert den Neubau von Sozialwohnungen. Die Anmeldezahlen haben vergangenes Jahr einen neuen Rekordwert erreicht. Damit erweist sich die soziale Wohnraumförderung als Stabilitätsanker für die Bau- und Immobilienbranche auch in schwierigen Zeiten. Bauen muss aber auch für jede Familie unkompliziert möglich sein. Mit der Einführung des Hessengelds haben wir einen wichtigen Schritt getan, um den Erwerb des ersten Eigenheims zu erleichtern. Gleichzeitig ist die Förderung ein Konjunkturprogramm für die Bauwirtschaft.“

 

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Kommentare

0
A.S.
1 jahr vor
Förderung!?
Sehr löblich mit Fördermaßnahmen einen "scheinbaren" Fortschritt erzeugen zu wollen.
Macht es nicht viel mehr Sinn, einer jungen Familie (z.B.) die Grundlage zu bieten aus eigener Kraft zum eigenen Häuschen zu gelangen.
Unzählige Förderprogramme werden, zu was für welche Notwendigkeiten auch immer, ins Leben gerufen.
Ist man sich sicher das dies der richtige Weg in die Zukunft sein soll.
Soll die Parole lauten: Kannst du nicht selbst, dann lass dich fördern?
Auf lange Sicht hin gesehen wird man sich aus verschiedenen Töpfen bedienen müssen um an Wohneigentum gelangen zu können.
Auf der einen Seite wundert man sich das die Kassen immer leerer werden, auf der anderen Seite suggeriert man Land auf Land ab, das man sich kümmert. Mit Fördermittel aus leeren Kassen?
Förderung ist mittlerweile mit einer Intensivstation zu vergleichen. Schaltet man die lebenserhaltenden Geräte aus ist der Patient in kürzester Zeit nicht mehr am Leben.
Stellt sich doch die Frage: Kann ich mir durch Förderung finanzierten Wohnraum auf lange Sicht gesehen überhaupt leisten?
Was kommt dann auf mich zu wenn ich erst einmal meine eigenen vier Wände habe.
Angesichts der ständig steigenden Lebenshaltungskosten ein Blick in eine ungewisse Zukunft die den Häuslebauer in eine weitere Abhängigkeit steuert.
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