„Der Sozialhaushalt 2022 ist in dieser Zeit kein gewöhnlicher Finanzetat, sondern eingebettet in die finanziellen Notwendigkeiten der Corona-Pandemie. So werden wir auch weiterhin die Impfkampagne und die Testkonzepte in Schulen und Kitas finanziell stützen. Einen großen Posten im Einzelplan nimmt aber auch das Thema Kinderbetreuung ein: So gibt Hessen im kommenden Jahr beachtliche 1,26 Milliarden Euro für die Betreuung von Kindern aus. Zudem werden bis 2024 332 Millionen Euro von Land und Bund in den Ausbau und die Sanierung von Kinderbetreuungsstätten fließen. Darüber hinaus stellt das Land 14,9 Millionen Euro für praxisintegrierte und vergütete Ausbildungsplätze für Erzieherinnen und Erziehern zur Verfügung.
Besonders liegt mir am Herzen, dass wir mit dem Haushalt die Bundesmittel zur Umsetzung des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ mit insgesamt über 12 Millionen Euro weitergeben. Denn gerade unsere Kinder und Jugendlichen mussten und müssen immer noch während der Corona-Pandemie zurückstehen, verlieren ihre Kontakte, haben mit Ängsten zu kämpfen und müssen in ihrer Freizeit Einschränkungen hinnehmen. Die finanziellen Mittel sollen helfen dies zu kompensieren. Die hessische Sozialpolitik steht für Verlässlichkeit! So sichern wir wichtige sozialpolitische Vorhaben wie die Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen, die Finanzierung der Pflegeschulen oder auch das Gehörlosen- und Taubblindengeld finanziell im Sozialhaushalt ab. Vorbildlich ist das hessische Sozialbudget, das wir auch in 2022 mit 2,8 Millionen Euro weiter aufstocken.“


