Häufig sind es junge Leute ohne Schulabschluss, mit Lernschwächen oder sozialen Defiziten, die von der Bundesagentur für Arbeit an die Gesellschaft für Wirtschaftskunde e. V. zugewiesen werden. Viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund. In seiner Metallwerkstatt führt das Bildungswerk der regionalen Wirtschaft diese außerbetriebliche Ausbildung in den beiden Berufsfeldern durch, die nach zwei beziehungsweise drei Jahren mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer endet.
„Wir können noch eine besondere sozialpädagogische Förderung unseren Auszubildenden bieten. Ansonsten sind die Lerninhalte und Anforderungen die gleichen wie bei einer Lehre in einem normalen Ausbildungsbetrieb“. erläutert Werkstattleiter Werner Otterbach. Zurzeit werden rund 30 junge Leute in den beiden Berufsbildern ausgebildet. Im Rahmen einer Abschlussfeier wurden nun 9 Auszubildende verabschiedet, die ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden haben.
Darunter waren 5 Absolventen als Maschinen- und Anlagenführer/in und 4 als Metallarbeiter/in, die die Glückwünsche ihrer Ausbilder und des Teamleiters Werner Otterbach entgegen nehmen konnten. Folgende Auszubildende haben ihre Prüfung bestanden: Caroline Pavlovic, Sascha Zapf, Robert Shepherd, Tolga Temizsoy, Benedikt Ernstberger, Gianni Muto, Ismail Calci, Bünyamin Altigan und Steven Balachanthiran. Am 08.08.2013 starten die neuen Ausbildungsjahre. Insgesamt 13 Jugendliche wollen sich zu Fachkräften für die Metallbranche qualifizieren.
Foto: Ausbilder Reiner Lauer, links, und Werkstattleiter Werner Otterbach, rechts, mit den erfolgreichen Prüflingen.


