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MINTmachtag: „Sag mal aaah! Gesund in die Zukunft“

MINTmachtag: „Sag mal aaah! Gesund in die Zukunft“
Viel los war am Stand der Teddybären-Klinik des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes des Main-Kinzig-Kreises.

Die Volkshochschule der Bildungspartner Main-Kinzig Gmbh (BiP) hat im Rahmen des bundesweiten „MINTmachtages” zum zehnten Mal ein Forscherfest veranstaltet.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

Es richtete sich an Kinder zwischen drei und zehn Jahren, pädagogische Fach- und Lehrkräfte sowie Eltern. Geboten wurden im Bildungshaus Main-Kinzig in Gelnhausen spannende und interaktive Erlebens- und Entdeckerstationen rund um das Thema Gesundheit.

Kreisbeigeordneter und Bildungsdezernent Jannik Marquart (CDU) eröffnete den MINTmachtag und betonte dabei, wie bedeutsam eine gute, frühe Bildung für Kinder ist. So sind laut Marquart MINT-Initiativen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik „wichtig, da sie eine nachhaltige Investition in die Zukunft der Kinder darstellen“. Auch wies er darauf hin, dass der Forschertag ein zentrales Ziel verfolgt: „Gemeinsam mit den Kindern soll spielerisch und forschend entdeckt werden, wie faszinierend der menschliche Körper funktioniert, was uns gesund hält und welche bedeutende Rolle die Prävention aber auch Forschung und moderne Technik in der Medizin von morgen spielen.“ Zudem bedankte sich der Bildungsdezernent bei allen Ausstellern, Kooperationspartnern und Förderern und insbesondere bei den Organisatoren um Dirk Niedoba, Geschäftsführer der BiP mit dessen Team sowie Dr. Corina Zeller, Fachbereichsleiterin Frühe Pädagogik der BiP, für deren Engagement.

An die Dankesworte schloss sich Ute Kanzler an, Referentin Netzwerke der Berliner „Stiftung Kinder forschen“, die extra für diesen Tag angereist war. Sie richtete ihre Anerkennung an die Beteiligten und insbesondere die BiP für das langjährige Engagement. Immerhin ermögliche die BiP Erzieherinnen und Lehrkräften seit 18 Jahren in der Region den Besuch von MINT-Fortbildungen. Die Resonanz war aus Sicht der Bildungspartner Main-Kinzig überwältigend. Fast 400 Kinder, darunter auch 15 Kita-Gruppen und Schulklassen, sowie 90 Begleitpersonen besuchten die Veranstaltung im Bildungshaus in Gelnhausen. Sie war die besucherstärkste ihrer Art in Hessen und darüber hinaus.

Rund um das Tagesmotto präsentierte sich ein breit gefächertes Spektrum zum Anfassen, Mitmachen und Forschen. Das Museum Gelnhausen lockte mit einem Workshop zur Cremeherstellung und machte die Funktionsweise des menschlichen Ohres erlebbar. Großen Andrang verzeichnete die Teddybären-Klinik des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes. Neben der Untersuchung von Kuscheltieren standen hier Händehygiene-Checks sowie Seh- und Hörtests auf dem Programm. Unter Anleitung des Zahnärztlichen Dienstes des Main-Kinzig-Kreises stellten die jungen Gäste eigene Zahnpasta her und erfuhren Wissenswertes zur Mund- und Zahnpflege. Das Thema Ernährung spielerisch zu entdecken, ermöglichte der Club der Kochmützen, bei dem die Kinder als „Zucker-Detektive“ aktiv wurden.

Für Bewegung sorgte die Main-Kinzig-Akademie für Gesundheit und Pflege mit einem Parcours, der den Gleichgewichtssinn der kleinen Entdecker forderte. Medizinische Einblicke boten die Main-Kinzig-Kliniken: Hier maßen die Kinder die eigene Herzfrequenz, den Blutdruck und die Sauerstoffsättigung. Auch Erste-Hilfe-Maßnahmen wie die stabile Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung wurden geübt. Ein echter Transportinkubator für Frühgeborene und ein Venen-Scanner sorgten für großes Staunen.

Kreativ wurde es beim regionalen Netzwerk Main-Kinzig der „Stiftung Kinder forschen“, wo Stressbälle gebastelt und bemalt wurden. Echte Einsatzfahrzeuge zum Anfassen hatten die Rettungskräfte im Gepäck. Die Freiwillige Feuerwehr Gelnhausen war mit einem Löschfahrzeug vor Ort, bot eine spritzige Mitmach-Aktion und informierte über Haushaltsbrände. Das Deutsche Rote Kreuz hatte einen Rettungswagen und verschiedene medizinische Geräte zum Ausprobieren dabei. Am späteren Nachmittag rundeten gut besuchte Hip-Hop-Workshops der Tanzschule Freemotion das Bewegungsangebot ab.

Dank der Unterstützung zahlreicher regionaler Förderer konnte die Veranstaltung kostenfrei angeboten werden. Ein besonderer Dank des Kreisbeigeordneten Jannik Marquart galt daher den Kreiswerken Main-Kinzig, der Breitband Main-Kinzig, der Rewe Lapp OHG sowie der Paradieschen GmbH sowie der Bürgerstiftung Hanau Stadt und Land, der Stiftung der Kreissparkasse Gelnhausen, der Kreissparkasse Schlüchtern, der MKEV Main-Kinzig-Entsorgungs- und Verwertungs-GmbH. Durch deren Geld- und Sachspenden wurde dieses besondere Erlebnis erst möglich.

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Ziehen als Mitwirkende und Unterstützer an einem Strang: Bildungsdezernent Jannik Marquart (Mitte), BiP-Geschäftsführer Dirk Niedoba (rechts daneben) und einige der Partner, Aussteller und Förderern bei der Eröffnung des MINTmachtages.

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Viel los war am Stand der Teddybären-Klinik des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes des Main-Kinzig-Kreises.

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Was ist zu tun, wenn der Kreislauf kollabiert und das Herz stillsteht? Darum ging es am Stand der Main-Kinzig-Kliniken.

Quelle: BiP

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