Hessenweit konnten 202 Schulen und zirka 20.000 Schüler/innen von dem Verfahren profitieren. Allein im Main-Kinzig-Kreis sind 19 Schulen mit rund 1.900 Schüler/innen beteiligt.
Das Verfahren KomPo7 setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
• Selbsteinschätzung der Schüler/innen hinsichtlich ihrer Stärken
• Berufsinteressentest
• Fremdeinschätzung der methodischen, personalen und sozialen Kompetenzen durch pädagogisches Fachpersonal auf Grundlage praktischer Einzel- und Teamübungen
• Job-Interview, bei dem die Jugendlichen ihre Neigungen und Fähigkeiten mit den Anforderungen der Wirtschaft in Beziehung gesetzt werden
• Individuelles Feedbackgespräch mit Förderempfehlungen unter Einbeziehung der Eltern und Lehrkräfte
• Dokumentation der Ergebnisse
KomPo7 sensibilisiert Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte für den Prozess der beruflichen Orientierung ab der Jahrgangsstufe 7. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die individuelle Förderung auf dem Weg in den Beruf, welche es den Schüler/innen ermöglicht ihre Berufswahl frühzeitig zu gestalten. Diese gezielte Berufsorientierung trägt letztendlich dazu bei, Ausbildungsabbrüche zu verhindern.



