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Keiler Bier

Modellprojekt: Altenpflegeausbildung in Teilzeit

Modellprojekt: Altenpflegeausbildung in Teilzeit

Neun Frauen und zwei Männer können sich freuen: Andrea Cook und Elena Gusan (aus Maintal), Feven Isayas Charney und Alena Schwanitz (aus Gelnhausen), Jaqueline Krebs (aus Niedergründau), Sabine Leipold (aus Hanau), Sima Moghadam-Shainani (aus Langenslebold), Sofia Marilena Sakumoto (aus Erlensee), Violetta Schuka-Sales (aus Gründau)  sowie Edmund Andreotta (aus Hanau) und Silvio Langer  (aus Aufenau) sind vom Institut für Aus- und Fortbildung für Altenpflege (AFI)  der Alten- und Pflegezentren  des Main-Kinzig-Kreises (APZ) zu Altenpflegehelferinnen und Altenpfleghelfer ausgebildet worden.

Keiler Bier

modelteilzeitaltenpflegeSie haben während einer kleinen Feierstunde ihre Urkunde für das bestandene Examen von der Institutsleiterin Sonja Jahn, dem Kursleiter Dominik Metz und dem APZ-Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe, Robert Steingrübner, erhalten. „Die Ausbildung besaß in doppelter Hinsicht Modellcharakter“, so Sonja Jahn, Institutsleiterin  beim AFI für den Geschäftsbereich  Fort- und Weiterbildung. So konnte die Ausbildung in Teilzeit vorgenommen werden. Mehrere Teilnehmerinnen waren alleinerziehende Mütter“, so Jahn, denen die verlängerte Ausbildungszeit über insgesamt 18 Monate besonders entgegen kam. Übrigens: Unter den Teilnehmerinnen war auch eine angehende Mutter, die während der Ausbildung sogar ein Kind zur Welt brachte. Groß war die Freude über das „Kurs-Baby“.

Modellcharakter besaß diese Ausbildung aber auch noch in anderer Hinsicht. Gefördert wurde die Ausbildung durch das Kommunale Center für Arbeit (KCA) und die Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA). Ziel war es nämlich, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den 1. Arbeitsmarkt zurück zu bringen. Neben 730 theoretischen Stunden absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch 970 Praxisstunden mit acht Praktika an drei verschiedenen Praktikumsstellen. So hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich selbst vorzustellen bzw. für sich selbst zu klären, welcher Betrieb für die eigene Tätigkeit am besten passt. „Sechs Teilnehmer haben bereits einen Arbeitsvertrag als Altenpflegehelferin unterschrieben, bei vier Absolventinnen laufen noch die Bewerbungen zu einer Anstellung und eine Absolventin geht in eine berufsfremde Anstellung“, wusste Sonja Jahn zu berichten.

Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter der Altenhilfe der Alten- und Pflegezentren, zollte bei der Übergabe der Examensurkunden Respekt für die Leistungen, die die Absolventinnen und Absolventen erreicht hatten: Einmal die Traumnote eins (Violetta Schula-Sales) und je fünfmal gut und befriedigend. Zu den Gratulanten zählten auch die stellvertretende APZ- Betriebsratsvorsitzende Anja Laguardia und die KCA-und AQA Vertreterin Erika Kollmann und Sabine Farr-Bernges.

Foto: Die Absolventinnen und Absolventen mit den Institutsverantwortlichen und den Gratulanten.

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