„Wir werden zwar keine Universitätsstadt werden, aber der Aufbau einer Berufsakademie, die duale Ausbildung mit Studium kombiniert, ist durchaus vorstellbar“, sagte Rolf Müller, der wissenschafts- und hochschulpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist. Angesichts der bereits seit 22 Jahren erfolgreich arbeitenden „Fachschule für Kunststoff- und Kautschuk-Technik“ an den Beruflichen Schulen in Gelnhausen, nach deren Abschluss die Möglichkeit eines Studiums an einer Fachhochschule bestehe, und der Existenz vieler Unternehmen der Automobilzulieferung in der Region biete sich eine solche attraktive „duale Ausbildung“ in Gelnhausen geradezu an.
Die Fachschule in der Barbarossastadt, eine von nur drei Einrichtungen ihrer Art in Deutschland, verfüge dank der Unterstützung einer eigenen Fördervereinigung, dank namhafter Unternehmen der Branche und des Schulträgers über eine moderne Ausstattung in den Bereichen der Mess- , der Konstruktions- und der Automatisierungstechnik sowie über ein Technikum von höchster aktueller Qualität.
„Neben diesem hohen Standard der Ausstattung bietet die Fachschule für Kunststoff- und Kautschuktechnik mit qualifizierten Lehrkräften der Schule sowie Dozenten aus der Industrie eine so hervorragende Qualität, dass sie bereits 2005 von der „Deutschen Gesellschaft zur Förderung des Qualitätsmanagements“ mit einer Auszeichnung bedacht wurde. Dies alles sind gute Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung zu einer Berufsakademie, wie sie auch Daniel Glöckner vorschwebt“, sagte Rolf Müller.
Foto: In der Techniker-Schule Gelnhausen steht hochmoderne Technik für die duale Ausbildung zur Verfügung. Abteilungsleiter der Technikerschule, Hans- Jürgen Hammerich (rechts) zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Müller vor einer kunststoffverarbeitenden Maschine.



