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Nofallsanitäter: Sechs Mitarbeiter bestehen staatliche Prüfung

Nofallsanitäter: Sechs Mitarbeiter bestehen staatliche Prüfung

Michael Kronberg, Geschäftsführer des DRK Kreisverbands Gelnhausen und Mirko Scheuplein, leitende Lehrkraft der Rettungsdienstschule Gelnhausen (RDSG), gratulierten sechs frisch gebackenen Notfallsanitätern zur bestandenen staatlichen Prüfung.

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Damit hat der Kreisverband erfolgreich mit den Ergänzungsprüfungen nach dem neuen Notfallsanitätergesetz begonnen. Die bisherigen Rettungsassistenten Michael Dittmar, stellvertretender Leiter der RDSG, Werner Herd, Matthias Hug, Markus Neumann, Anne Jacob und Christian Hübner sind jetzt Notfallsanitäter. Im vergangenen Jahr hat der Gesetzgeber mit dem Notfallsanitäter ein neues Berufsbild geschaffen, das künftig den Rettungsassistenten ablöst. Der Beruf im Rettungswesen wurde an die sich geänderten gesellschaftlichen Strukturen angepasst. Als Schwerpunkte gehören neben fundierten Kenntnissen in Anatomie und Notfallmedizin auch Palliativmedizin und Geriatrie zu den geforderten Voraussetzungen für den Notfallsanitäter. Zudem sind Kommunikation, Beratung, Recht, Ökonomie und Ökologie Bestandteil der Prüfungen. Rettungsassistenten, die bereits über eine Berufspraxis von mindestens fünf Jahren verfügen, können für die Ergänzungsprüfungen zugelassen werden. Mirko Scheuplein, bereitete die Mitarbeiter zusammen mit seinem Team intensiv auf die Prüfung vor. Auch andere DRK Kreisverbände schickten Mitarbeiter zur Vorbereitung nach Gelnhausen.

Mit dabei im Prüfungsausschuss waren auch Vertreter des Regierungspräsidiums. Die künftigen Notfallsanitäter wurden zunächst anhand eines Fallbeispiels in der Theorie geprüft. Danach folgte die praktische Prüfung, bei der Mitarbeiter des DRK Kreisverbands Notfälle in Fallszenarien realistisch darstellten. Von insgesamt acht Kandidaten bestanden sieben die Prüfung. Mit dieser Quote verzeichnet die Rettungsdienstschule Gelnhausen mit ihren Absolventen einen außerordentlichen Erfolg: Derzeit liegt die durchschnittliche Erfolgsquote bei anderen Schulen bei nur 60 Prozent. Damit ist der Kreisverband Gelnhausen bestens für die Anforderungen der Zukunft aufgestellt. Der nächste Vorbereitungskurs für Notfallsanitäter hat bereits begonnen.

Im September startet der erste komplette Ausbildungsgang für künftige Notfallsanitäter. Junge Menschen, die ihre berufliche Zukunft im Rettungsdienst sehen, können dann die dreijährige Ausbildung absolvieren. Der DRK Kreisverband ist durch die eigene Schule in der Lage, die Auszubildenden vollständig eigenverantwortlich in Theorie und Praxis auszubilden. Das Auswahlverfahren für die Ausbildung 2015 läuft derzeit. Der DRK Kreisverband freut sich über Bewerbungen. Voraussetzungen sind das vollendete 16. Lebensjahr und ein mittlerer Bildungsabschluss.

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