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„Kunst im CPH“: Kunst, Musik und Turbulenzen

Die Gemeinschaftsausstellung der Mitglieder der Reihe „Kunst im CPH“ hat Tradition: Seit 2004 finden sich einmal im Jahr die teilnehmenden Künstlervereinigungen zusammen, um gemeinsam im Südfoyer des Congress Park Hanau auszustellen.

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Traditionell beginnt diese Ausstellung mit einer Matinée am 3. Oktober um 11 Uhr. Das diesjährige Motto heißt „Turbulenzen“.

Für dem Motto entsprechende musikalische Turbulenzen sorgt bei der Eröffnung die siebenköpfige Gruppe „Les amis du Tam-Tam“ um Multinstrumentalist Frank Köstler. Hanaus Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, die wesentlich zum Entstehen der Ausstellungsreihe im Congress Park Hanau beigetragen hat und diese bis heute begleitet, moderiert die Eröffnung und führt in das Thema der Ausstellung ein. „Unser diesjähriges Motto ‚Turbulenzen‘ hat alle Künstlerinnen und Künstler stark inspiriert. Die Trommelgruppe ‚Les amis du Tam-Tam‘ wird für Schwung und Dynamik bei der Matinée sorgen, und das Publikum darf sich schon heute auf einen großartigen Augen- und Ohrenschmaus freuen“, verspricht Hanaus Erste Bürgerin. „Les amis du Tam-Tam“ stehen für afrikanisches Lebensgefühl und Rhythmus pur. Die Gruppe wird das Publikum der Matinée locker und ungezwungen in ihr „Tam Tam“ einbeziehen und geht davon aus, „dass es dann kaum jemanden auf seinem Platz halten wird.“

Kongresse, Kunst und Kultur unter einem Dach

Seit zwölf Jahren ist die Ausstellungsreihe „Kunst im CPH“ Spiegel des vielfältigen künstlerischen Schaffens in Hanau und Umgebung. Entstanden auf Anregung der Stadtverordnetenvorsteherin und in enger Zusammenarbeit mit dem CPH und lokalen Künstlervereinigungen, ist die Reihe aus der Hanauer Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken. „Der Congress Park Hanau vereinigt Kongresse, Kultur und Kunst unter einem Dach. Das sehen wir als ein besonderes Alleinstellungsmerkmal und unterstützen gerne unsere Hanauer Kunstschaffenden, in dem wir ganzjährig Ausstellungsflächen zur Verfügung stellen“, erläutert CPH-Geschäftsführerin Nicole Rautenberg das Engagement ihres Teams für die Kunst.

Turbulenzen in Malerei, Fotografie, Holzschnitt und als Installation

Vom Thema der Gemeinschaftsausstellung haben sich diesmal zwölf Künstlerinnen und Künstler aus zehn Hanauer Künstlervereinigungen ganz unterschiedlich inspirieren lassen. Mit den Mitteln der Malerei, des Holzschnitts, der Fotografie und mit einer Installation greifen sie die Vorgabe „Turbulenzen“ auf: Natalya Stareva zeigt in drei Bildern eine Fantasiewelt voller Symbolik in schwarz-weiß, Günter Trapp hat verschiedene Drehbewegungen des wiedereröffneten Wilhelmsbader Karussells als Bewegungsunschärfen fotografisch festgehalten und Uwe Wagner hat sich künstlerisch unter anderem mit der Naturgewalt eines Tornados befasst. „Begegnung im Strudel der Zeit“ nennen Andreas Kaufer-Moreth und Joscha Moreth ein gemeinsam für die Ausstellung gemaltes Bild. Ursula Eitner betrachtet malerisch Turbulenzen bei Wind und Regen und Elke Peter hat in lebendigem Farbenspiel turbulentes Fließen auf die Leinwand gebracht. „Jede Zeit hat ihre Turbulenzen“, meint Christoph Klein, der seine Arbeit zum Thema „Raum, Zeit, Materie“ genannt hat. Ursula Spahn hat sich von Windmühlen inspirieren lassen und stellt diese Hilfsmittel des Menschen abstrahiert dar. Sabine Spicker zeigt zwei miteinander tanzende Frauen als Holzschnitt. „Berliner Turbulenzen“ nennt Doris Schmidt-Haub ihren nächtlichen Blick in die Großstadt, die nie zur Ruhe kommt. Steffen Henschel spielt mit seiner Installation „Wasser ist Leben“ mit der Ästhetik des Wassers und des Fließens.

An der Gemeinschaftsausstellung „Kunst, Musik und Turbulenzen“ beteiligen sich folgende Künstlervereinigungen und Künstler:

AARON | Natalya Stareva (Gastausstellerin) Arbeitskreis Hanauer Lichtbildner (ahl) | Günter Trapp ART 13 | Uwe Wagner Gemeinschaft Steinheimer Kunstschaffender | Andreas Kaufer-Moreth & Joscha Moreth Gruppe Umbria | Steffen Henschel KUNST-WERK HANAU e.V. | Ursula Eidner Lukas-Gilde | Elke Peter Palette | Christoph Klein, Ursula Spahn Pupille | Sabine Spicker Simplicius | Doris Schmidt-Haub

Ausstellungsdauer: 3. bis 18. Oktober 2016
Öffnungstermine: 4.10.16, 6.10.16, 11.10.16, 13.10.16, 18.10.16 jeweils von 16 bis 18 Uhr

Ausstellungsbesuche außerhalb der genannten Öffnungszeiten sind nach Terminvereinbarung mit dem CPH-Team möglich (Tel. 06181 – 27750)

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