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Keiler Bier

Magere Ausbeute aus dem Thüringen-Wochenende

Magere Ausbeute aus dem Thüringen-Wochenende

Lediglich einen Punkt konnte die zweite Mannschaft des 1. BV Maintal am vergangenen Wochenende aus den Begegnungen mit den zwei Thüringer Mannschaften Erfurt und Jena in der Oberliga mitbringen.

Keiler Bier

thiuer maintathiuer mainta1Dabei musste des Team auf seinen ersten Herren Mirco Parschau verzichten, der in der ersten Garnitur des Vereins aushalf. Dafür stand erstmals Patrick Molnar wieder zur Verfügung.

Ein kleines Debakel erlebten die Maintaler zumindest vom Endergebnis am Samstag Abend in Erfurt. Die Partie ging mit 7:1 an die gastgebenden Thüringer. Nur dem Mixed Maximilian Enders/Katrin Bel war dabei ein Sieg über Tom Weding/Lena Horlbeck gelungen (21:14/22:20). Aber auch die restlichen Spiele verliefen erheblich knapper als es das Endergebnis vermuten lässt. Sowohl das zweite Herrendoppel gespielt von Ersatzmann Martin Lonsky und Stammspieler Sébastien Guichard als auch das Damendoppel von Katrin Bel/Melanie Thumfart wurden erst im dritten Satz entschieden. Und auch Patrick Molnar/Maximilian Enders hatten sich nach deutlichem 11:21 im ersten Satz mit 20:22 im zweiten Durchgang gut herangearbeitet. Was allen Maintaler Akteuren an diesem Abend fehlte war ein Quäntchen Glück. Dieses hatten die Erfurter auf ihrer Seite und bewiesen insbesondere am Netz eine extrem hohe Präzision, die häufig mit einem Netzroller belohnt wurde.

Während Molnar im ersten Einzel gegen Christoph Ritter chancenlos blieb (9:21 / 16:21), machten es Guichard und Lonsky im zweiten und dritten Einzel deutlich spannender. Guichard führte zur Satzhälfte jeweils mit 11:7, erlaubte sich dann gegen Hennes Sieber zu viele leichte Fehler und gab so das Match denkbar knapp mit 18:21 / 19:21 ab. Lonsky schaffte es nach verlorenem ersten Durchgang (12:21) sich mit einem 21:17 gegen Thomas Moritz in den Entscheidungssatz zu retten. Hier führte er zunächst 13:8, bevor es beim 15:15 zum Ausgleich kam. Leider sollte die 15 auf Maintaler Seite stehen bleiben.

Ebenfalls nicht in bester Form war Thumfart im Dameneinzel. Gegen Jule Keil musste sie immer weite Wege gehen und fand dabei nie ein richtiges Rezept (8:21 / 15:21).

Unglückliches Unentschieden gegen Vorletzten

Für den Sonntag hatte das Team sich gegen den SV Jena-Zwätzen mehr vorgenommen. Gegen die vorletzten der Tabelle wollte man mindestens einen Punkt holen. Dieses Mindestziel erreichte die Mannschaft auch, allerdings wäre hier mehr drin gewesen.

Der Start verlief aus Sicht der Maintaler schon nicht optimal. Lediglich Patrick Molnar/Maximilian Enders entschieden das erste Doppel im dritten Satz für sich (21:19 / 11:21 / 21:18). Sowohl das zweite Doppel Guichard/Lonsky als auch das Damendoppel Bel/Thumfart mussten sich in zwei Sätzen den Jenaern geschlagen geben.

Mit einem 1:2-Rückstand ging es ins Mixed und Dameneinzel. Besonders Melanie Thumfart präsentierte sich im Vergleich zum Vorabend wesentlich stärker. Beim 21:5 / 21:6 lies sie Denise Zdzieblik auch nicht den Hauch einer Chance. Auch das Mixed von Maximilian Enders/Katrin Bel bewies erneut seine Stärke. Mit hartem und cleverem Angriffsspiel besiegten sie Maik Sander/Ulrike Sanftleben mit 21:17 / 21:17.

Den vierten Punkt für die Maintaler erzielte schließlich Ersatzmann Martin Lonsky im dritten Herreneinzel. Dieser spielte sich seinen Frust von der Dreisatzniederlage am vergangenen Abend von der Seele und rang Daniel Dubrau mit 21:18 / 21:9 recht deutlich nieder. Somit konnte Lonsky, der eigentlich in der Verbandsliga aufschlägt, seinen ersten Oberliga-Sieg überhaupt verbuchen.

Leider sollte es bei diesen vier Punkten bleiben. Denn Patrick Molnar hatte zwar gegen Martin Pohl im ersten Einzel die richtige Taktik gefunden, zeigte allerdings an diesem Tag Schwächen in der Schlagsicherheit (15:21 / 19:21). Und auch Sébastien Guichard musste sich den harten Schmetterbällen von Alexander Pilz geschlagen geben (18:21 / 15:21).

"Nur ein Punkt aus diesem Wochenende ist natürlich ein wenig bitter", zeigte sich Mannschaftsführer Maximilian Enders ein wenig enttäuscht. "Aber ich bin zuversichtlich, dass wir in der Rückrunde beide Teams vor heimischem Publikum schlagen können", so Enders zuversichtlich.

Nach Ende der Vorrunde steht das Team nun mit 5:9 Punkten auf Rang sechs der Tabelle. Und damit nur einen Rang vor den Abstiegsplätzen. Allerdings sind Volkmarsen mit 6:8 Punkten sowie Wehen und Erfurt mit jeweils 8:6 Punkten in Schlagreichweite. Weiter geht es kurz vor Weihnachten am 21. Dezember mit dem ersten Spiel der Rückrunde gegen Tabellenführer und Aufstiegsfavorit TV Dieburg/Groß-Zimmern.

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