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Niederlage wirft White Wings nicht aus der Bahn

Niederlage wirft White Wings nicht aus der Bahn

Das Resümee könnte nach dem fünften Spieltag aus Sicht der Hanau White Wings relativ kurz und nüchtern ausfallen.

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis

Viele Einfache Punkte liegen lassen, den Erfolg erzwingen wollen und ein Leistungsabfall vor allem in der zweiten Halbzeit. Die erste Saisonniederlage gegen die Dresden Titans war bitter, weil aus eigener Kraft durchaus vermeidbar. Am Ende leuchtet jedoch von der Anzeigetafel ein 56:70.

Dabei sahen 987 Zuschauer beim dritten Heimspiel der Saison einen 10:0-Lauf in den ersten Minuten. Kapitän Anish Sharda streute gleich zu Beginn der Begegnung zwei erfolgreiche Dreier ein. Erst nach einer Auszeit der Gäste konnten diese ihrerseits die ersten Punkte erzielen. Doch mit zunehmender Spielzeit kam Dresden besser ins Spiel und holte Punkt um Punkt auf. Die Flügelträger konnten aber ein solides 24:17 mit in die erste Viertelpause nehmen. „Die Trainer haben einen super Job gemacht und uns hervorragend auf die Partie eingestellt“, so der Kapitän. „Wir haben dann aber nicht das umgesetzt, was wir sollten. Wir haben einige Fehler gemacht, offensiv, aber auch defensiv“, schiebt Sharda nach. Worauf er anspielt, sind die vielen Ballverluste – 21 an der Zahl. Zudem kontrollierten die Gastgeber nicht wie in den Spielen zuvor die Bretter. Quasi mit Halbzeitpfiff übernahm Dresden die Führung – 35:36 hieß es nach 20 Minuten.

Zwar konnte Hanau nach der Pause die Führung kurzfristig übernehmen, die Titans waren aber jetzt wacher und trafen offensiv die besseren Entscheidungen. Die großen Jungs aus Hanau kamen nach dem Seitenwechsel zudem schnell in Foulprobleme und mussten vorsichtiger agieren, was sich in der Reboundarbeit bemerkbar machte. Unterm Strich griffen sich die Gäste 36 Abpraller, die Shaw-Truppe nur deren 29. Vor allem Damon Smith erwischte bei den Gästen einen guten Tag, markierte 24 Punkte und acht Rebounds. Das Problem war aber weniger der Gegner. „Wir müssen nicht auf die anderen schauen. Wir müssen gucken, was wir machen. Und das war heute nicht gut genug“, gibt sich Sharda selbstkritisch. Zu viele einfache Körbe haben die White Wings liegen lassen, zu wenig Chancen haben sie kreiert. Darüber täuschen auch die zwei spektakulären Alley-oop-Dunkings von Caleb Walker nicht hinweg. „Abhaken, das Spiel ist durch, das können wir nicht mehr ändern. Wir werden in Langen definitiv besser spielen. Wir werden die Woche hart arbeiten und in Langen wieder unser Spiel machen“, verspricht Anish Sharda.

Es spielten: Stoimir Ivandic (0 Punkte / 2 Rebounds), Tobias Jahn (4/6), Marco Völler (6/3), Melih Sevinc, Sebastian Köhnert, Nico Dilukila (0/1), Jonas Müller. Marian Schick (6/3), Jonas Gröning, Anish Sharda (16/7), Caleb Walker (19/5), Christian von Fintel (5).

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