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Bauern-Protest am Montag: Sternfahrt über A66, Demos in Hanau und Gelnhausen

Bauern-Protest am Montag: Sternfahrt über A66, Demos in Hanau und Gelnhausen
Foto: 5VISION.NEWS

Für Montag, 08.01.2024, sowie die darauffolgenden Tage der kommenden Woche haben bundesweit Bauernverbände zum Protest gegen geplante Sparmaßnahmen der Bundesregierung aufgerufen. Auch für Hessen wurden mehrere Versammlungen in diesem Kontext angemeldet, darunter auch eine Traktoren-Sternfahrt mit Zielort Wiesbaden.

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In Anbetracht der angemeldeten Aktionen, die neben der genannten Sternfahrt auch weitere Fahrten unter Nutzung von Traktoren umfassen, weist die Polizei bereits im Vorfeld darauf hin, dass am Montag bereits ab den frühen Morgenstunden grundsätzlich mit massiven Verkehrsbeeinträchtigungen in ganz Hessen zu rechnen ist. Nach aktuellen Informationen sind für den Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen folgende Anmeldungen zu Versammlungen bekannt beziehungsweise relevant:

Für die Sternfahrt nach Wiesbaden ist im Bereich Osthessen ein Treffen um 2 Uhr auf dem Messegelände in Fulda, mit anschließender Weiterfahrt über den Westring, die Frankfurter Straße, B27 und A66 (Fulda-Süd) angemeldet. Über den weiteren Routenverlauf liegen noch keine gesicherten Informationen vor, die Polizei geht aber nach derzeitigem Stand davon aus, dass diese Teilnehmer den Main-Kinzig-Kreis weiter über die A66 durchqueren.

Eine weitere Sternfahrt mit Traktoren in die Landeshauptstadt ist ab 5 Uhr mit Beginn in Seligenstadt angemeldet. Diese soll den Angaben zufolge im Landkreis Offenbach über die Kreisquerverbindung und im weiteren Verlauf über Mörfelden-Walldorf und Groß-Gerau verlaufen.

Es wird ferner damit gerechnet, dass sich diesen beiden Fahrtsträngen jeweils weitere Teilnehmer aus dem Main-Kinzig-Kreis beziehungsweise dem Landkreis Offenbach anschließen. Inwieweit möglicherweise die Autobahn 3 betroffen sein wird, kann derzeit nicht prognostiziert werden.

Auch im Bereich Gelnhausen sind Protest-Aktionen angemeldet worden: In den Stadtteilen Haitz, Höchst, sowie in Linsengericht-Altenhaßlau wollen sich Landwirte mit ihren Traktoren gegen 8 Uhr treffen, um anschließend gemeinsam in die Barbarossastadt zu fahren. Die Dauer wurde bis 13 Uhr angegeben.

In Hanau ist für den Zeitraum von 8 bis 12 Uhr ebenfalls eine Fahrzeugfahrt bei der Versammlungsbehörde angezeigt worden. Dort soll es von der Donaustraße ausgehend über den Innenstadtbereich (u.a. über die Lamboystraße, Ehrensäule, Nußallee, Frankfurter Landstraße) bis zur August-Schärttner-Halle gehen.

Die hessische Polizei steht im ständigen und engen Austausch mit den jeweils zuständigen Versammlungsbehörden und wird am Veranstaltungstag hessenweit mit Beamtinnen und Beamten im Einsatz sein, um die Wahrnehmung des Rechts auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten und gleichzeitig die in diesem Kontext möglichen Beeinträchtigungen für alle Verkehrsteilnehmer bestmöglich zu minimieren.

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Foto: 5VISION.NEWS

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Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de

Kommentare

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Stephan
2 jahre vor
Schade, dass durch die Öffentlich rechtlichen die ganze Aktion wieder radikalisiert wurde, und alle Demonstrierenden nun Rechtsradikale sind.
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Hans
2 jahre vor
Wem es um die Sache geht, dem sei folgender Link empfohlen:
https://background.tagesspiegel.de/agrar-ernaehrung/ohne-agrardieselverguenstigung-und-kfz-steuerbefreiung-zu-mehr-innovation-in-der-landwirtschaft?utm_source=bg+website&utm_medium=email&utm_campaign=share&utm_content=ae

Die Reaktion steht in keinem gesunden Verhältnis zu der beabsichtigt gewesenen Kürzung. Da steckt mehr dahinter. Mir gruselt.
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Stephan
2 jahre vor
Leider ist der Bericht sehr einseitig verfasst und bezieht sich nur auf die Subventionen für die Zulassung und den Kraftstoff im Vergleich zu anderen Ländern.

Das Deutsche & europäische Landwirte andere und unterschiedliche Auflagen haben als andere, wird dabei bedauerlicherweise nicht berücksichtigt.
So werden z.b. deutsche Landwirte im Vergleich zu anderen Ländern stark in der Bewirtschaftung, Düngung sowie Pflügen eingeschränkt.

Müssen aber mit diesen Einschränkungen gegen die Konkurrenz, welche z.b. mit hier verbotenen Pestiziden arbeitet ankommen.
Dadurch wird der Wettbewerbsvorteil anderer Länder, die ihre Produkte hier verkaufen, nicht erwähnt.

Dadurch kann der deutsche Landwirt sein Produkt im Vergleich zu Billigprodukten aus dem Ausland nur schwer verkaufen.
Unter Umständen muss er sich weit im Preis drücken lassen.

Wenn Vergleiche gezogen werden, und der Wettbewerb gegeneinander gestellt wird, sollten auch wirklich alle Punkte aufgewogen werden.
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Anonym
2 jahre vor
Die Bauernproteste scheinen tatsächlich unterwandert zu sein:

Zitat:
https://taz.de/Bauernproteste-fuer-Agrarsubventionen/!5981447/
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Andreas B
2 jahre vor
"TAZ" netter Versuch, ist schon verwunderlich was heute alles als wichtige oder korrekte Herkunft von Informationen eingestuft wird.
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Andreas B
2 jahre vor
Zur Kfz.-Steuerbefreiung ist zu sagen das diese Steuer vom Grundsatz her für Strassenbau und Erhaltung gedacht ist. Da so ein Traktorleben überwiegend auf dem Acker stattfindet, ist das doch ok, das diese Steuer wegfällt. Die Steuer auf den Diesel muss auch der Landwirt erst einmal zahlen, kann sich jedoch einen Steueranteil über den Zoll zurückholen. Er bekommt also lediglich "sein" gezahltes Geld zurück. Subventionen sind erst mal nicht das Beste zur Steuerung, allerdings müssten erst mal die desaströsen Entscheidungen unser Regierung zurückgenommen werden, die diese Schieflage in unserer Wirtschaft erst verursacht haben.
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Stephan
2 jahre vor
Einige hier übersehen die Tatsache, dass durch den Wegfall der Subventionen einige Betriebe schließen werden,
und der Rest wird die höheren Kosten auf den Kunden umlegen.

d.h. das Getreide wird teurer, was sich dann auch auf den Bäcker umlegt, welcher mehr für seinen Zutaten kaufen muss.
Natürlich wird dieser die Kosten auch auf den Kunden umlegen.
Somit werden in diesem Fall die Backwaren teurer.

Entsprechend wird der Landwirt Probleme haben, seine Waren zu verkaufen, da er mit höheren Kosten keine Chance haben wird, gegen die Pestizid verseuchte Billigimporte aus dem Ausland ankommen zu können.

Auch müssen Speditionen, die Waren aller Art transportieren, durch die CO₂-Abgabe mehr bezahlen,
was sie entsprechend ebenfalls auf den Kunden umlegen.

Der Rattenschwanz ist vielen hier nicht bewusst und wird erst bewusst, wenn es zu spät ist.

Übrigens kommen die 80% aus einer ganz simplen Rechnung.
Bei der Bundestagswahl 2021 haben Grün 14,8% der Wählerstimmen bekommen.

Entsprechend wollen 85,2% der Wähler nicht die Grünen.
Vieles, was hier nun durchgeboxt wird, ist auf dem Mist der Grünen gewachsen.

Es wäre bürgerfreundlicher, wenn an anderer Stelle gespart werden würde.
Es gibt genügend Möglichkeiten Geld zu sparen, allerdings würde das dem eigenen Volk nutzen.
Und das ist nicht gewünscht!
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Stephan
2 jahre vor
Handwerker schliessen sich nun den Protesten an!

Zitat:
https://vorsprung-online.de/mkk/hanau/276-hanau/240513-eilmeldung-handwerker-schlie%C3%9Fen-sich-bauernprotest-an.html
Denn auch sie wird dieser Sparkurs betreffen.
Aber auch hier werden die Kosten am Ende auf den Endverbraucher umgelegt, wobei viele von diesen aktuell nicht so weit denken.
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Ruffty
2 jahre vor
Vor ziemlich genau 500 Jahren endete der deutsche Bauernkrieg in einem Blutbad, in dem 30.000 Bauern ihr Leben lassen mussten. Weil sie es gewagt hatten für die Existenz ihrer Familien zu kämpfen. Die Arroganz der Macht hat sich in einem halben Jahrtausend nicht geändert. Ich wünsche mir, dass die Bauern den Sieg davontragen und die Ampel bald Geschichte ist !
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Stephan
2 jahre vor


Ziemlich Interessent über den Umgang mit den Landwirten und deren Situation.
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Anonym
2 jahre vor
Traktoren und Mähdrescher haben heutzutage Klimaanlagen. Sind aber Steuerbefreit.
.
Warum?
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Der Techi
2 jahre vor
Bis eben hatte ich gedacht, das es keine dummen Fragen gibt.
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Schmidt
2 jahre vor
Wenn Sie jemals bei 35 Grad weizen geerntet hätten, dann wüssten Sie warum.

Dreh deine Heizung runter
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Peter
2 jahre vor
Ja, für den den es trifft, ist es schade wenn Subventionen abgebaut wird. Aber sorry es giebt kein verbrieftes Recht auf Subventionen.
Wir sollten aber mal alles auf den Prüfstand stellen, was sich da in den letzten Jahrzehnten angesammelt hat. Z.B. Mit Privatjet´s ohne
Kerosinsteuer zu Fliegen, oder 1% Regelung für Luxusautos usw.
Hoffendlich ist der Diesel mit dem die Bauern demonstrieren voll
versteuert, den dafür ist die Subvention auch nicht vorgesehen.
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Huhu28
2 jahre vor
Es geht hier nicht um die genannten Subventionen, es geht um finanzielle Unterstützung allgemein, die Versager Regierung könnte streichen was sie will, es lohnt sich einfach für die Bauern ohne Subventionen nicht mehr, sprich Mindestlohn, Umweltauflagen etc.
Geld für Hinz und Kunz ist immer genügend da, aber das aktuelle Loch bekommen sie anders nicht gestopft, dass ist doch ne Farce! Und wer immer noch glaubt, dass sei alles Zufall und plötzlich alles so passiert, der soll einfach weiter schlafen!Die wissen genau was sie tun....
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André
2 jahre vor
Stirbt der Bauer stirbt das Land!
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Anonym
2 jahre vor
zitiere Andreas:
...jeder der da nicht dahinter steht, soll den Rest seines Lebens aus dem"Säueimer"fressen.

Aber sonst geht es dir gut?
.
Jeder Unternehmer muss für seinen Diesel Steuern zahlen. Ausnahme die Landwirte/Bauern. Auch andere stellen "Lebensmittel" her.
Bäcker, Metzger, Molkereien, Supermärkte, Restaurants für die alle gibt es keinen steuerfreien Diesel.
.
Hier randaliert eine priveligierte Gruppe, weil man ihnen die Pfründe kürzen will.
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Andreas
2 jahre vor
Unsere Landwirtschaft versorgt uns mit Nahrungsmitteln, die wir zum Leben brauchen, jeder der da nicht dahinter steht, soll den Rest seines Lebens aus dem"Säueimer"fressen.
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