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Nach Einbruchserie zehn Verdächtige verhaftet

Nach Einbruchserie zehn Verdächtige verhaftet

Verkleidet, aber ohne Faschingsfeeling - so fühlen sich möglicherweise drei junge Männer, die seit vergangener Woche in verschiedenen Gefängnissen sitzen. Das Trio steht im dringenden Tatverdacht, zusammen mit weiteren vier Männern und drei Frauen mindestens 20 Einbrüche oder zumindest Einbruchsversuche während der letzten Monate begangen zu haben.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

Ermittler des Hanauer Kripo-Kommissariats 35 waren im vergangenen Herbst auf die 17 bis 31 Jahre alten Personen aufmerksam geworden und hatten sie recht zeitaufwendig ins Visier genommen. Am Montag letzter Woche erhielten dann die zehn in Hanau und Langenselbold sowie Hasselroth wohnenden Verdächtigen morgens zeitgleichen "Besuch" von der Polizei. Nachdem die Handschellen geklickt hatten, stießen die Fahnder in den Wohnungen auf mehr als einhundert hochpreisige Bekleidungsteile und etliche Schmuckstücke sowie zwei Tresore, die offensichtlich geklaut worden waren. Als "Beifang" stellten die Beamten 50 Gramm Marihuana sowie eine Handvoll Kokain sicher.

Alle Festgenommenen mussten zunächst mit zur Dienststelle und die Prozedur des Erkennungsdienstes über sich ergehen lassen. Anschließend konnten die Frauen sowie zwei Männer wieder nach Hause - die anderen vier Herren erhielten einen Termin beim Haftrichter. Der schickte zumindest drei von ihnen in die Untersuchungshaft; der vierte blieb unter strengen Auflagen auf freiem Fuß. Ob die Gruppierung, die im Raum Hanau sowie im Altkreis Gelnhausen auf Beutezug gegangen sein soll, auch noch für andere Einbrüche in Betracht kommt, klärt jetzt - in aller Ruhe - die Kripo.

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