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Neue Betrugsmasche: Schockanrufer geben sich als Ärzte aus

Neue Betrugsmasche: Schockanrufer geben sich als Ärzte aus

Schockanruf: Sie geben sich am Telefon als Staatsanwälte aus, sprechen von einem Unfallgeschehen bei der eine Person ums Leben gekommen sei und fordern die schockierten Angerufenen zur Zahlung einer Kaution auf. Diese Masche nutzen Betrüger schon seit längerem, um an das Vermögen von Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen. Nun ereigneten sich in der vergangenen sowie der aktuellen Woche drei Betrugsversuche in Offenbach und in Heusenstamm, bei denen die Täter eine neue Legende nutzten.

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Sie gaben sich am Telefon als Arzt beziehungsweise als medizinisches Personal aus. Demnach habe ein Familienangehöriger eine schwere Erkrankung und benötige nun eine spezielle Behandlung / ein bestimmtes Medikament. Nur bei Zahlung einer hohen Summe könne der/die Familienangehörige gerettet werden. In allen drei Fällen reagierten die Angerufenen richtig und beendeten das Telefonat.

Die Kripo betont erneut, dass Behörden und in diesem Fall auch Ärzte beziehungsweise medizinisches Personal niemals am Telefon Geld verlangen, das zudem noch an fremde Personen übergeben werden soll.

Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang weiterhin sensibilisieren und rät:

- Die Täter versuchen gezielt, durch schockierende Aussagen eine Stresssituation bei den Opfern zu erzeugen. Legen Sie einfach auf!
- Ansonsten nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben der Anrufer zu überprüfen. Ein gesundes Misstrauen gegenüber den Anrufern ist dabei keine Unhöflichkeit.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertgegenstände bitten!
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen.
- Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei.
- Da die Opfer meist ältere Menschen sind, sollten Familienangehörige sie auf die Gefahren von solchen Telefonaten aufmerksam machen.

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Kommentare

0
der_Hermann
1 jahr vor
Das ist nichts neues, das gab es schon letztes Jahr in Süddeutschland.

Da hat ein Anrufer einer Frau mitgeteilt, dass deren Sohn und die Schwiegertochter einen schweren Verkehrsunfall hatte und der Sohn nur mit einem Medikament aus der Schweiz gerettet werden kann. Die Geldübergabe sollte dann, aufgrund der Dringlichkeit, persönlich erfolgen.

Man sollte sich doch mal die Frage stellen woher die Anrufer die Daten wie vollständiger Name, Geburts- und Kontaktdaten der Kinder alter Menschen haben.

Die benannte Dame konnte man weder über einen Telefonbucheintrag, noch in den sozialen Netzwerken finden. Wie kommt man da an eine Festnetznummer???

Wer verkauft da Daten????
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