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Zentraler Standort für Rettungshundestaffel Main-Kinzig

Zentraler Standort für Rettungshundestaffel Main-Kinzig
Das Bild entstand während der Einweihungsfeier für die neue Doppelgarage der Rettungshundestaffel Main-Kinzig in Gelnhausen-Roth. Landrat Thorsten Stolz (Vierter von links, stehend) und Bürgermeister Christian Litzinger (Fünfter von links, stehend) würdigten das ehrenamtliche Wirken der Vereinsmitglieder und ihrer Vierbeiner.

„Die Rettungshundestaffel Main-Kinzig leistet Herausragendes: Die Aktiven und ihre Hunde werden immer dann gerufen, wenn es bei der Suche nach vermissten Personen schnell gehen muss und wenn andere Mittel an ihre Grenzen stoßen. Deshalb ist es mir eine besondere Freude, dass der Main-Kinzig-Kreis den Verein nun dabei unterstützen konnte, eine zentrale Anlaufstelle in Gelnhausen zu realisieren“, erklärte Landrat Thorsten Stolz (SPD).

Höfler Fenster

Die Rettungshundestaffel Main-Kinzig hat auf dem Areal der Feuerwehr Gelnhausen-Roth dank einer Förderung in Höhe von 15.000 Euro des Main-Kinzig-Kreises eine Doppelgarage errichten können. Vereinsvorsitzende Angelika Simon dankte nicht nur dem Landrat für die finanziellen Mittel, die aus dem Budget des Katastrophenschutzbereichs stammen, sondern auch Bürgermeister Christian Litzinger (CDU) dafür, dass die Stadt Gelnhausen das Grundstück zur Verfügung stellt. „Wir können unsere Fahrzeuge nun an zentraler Stelle im Main-Kinzig-Kreis abstellen, das ist für uns eine große Hilfe“, sagte Angelika Simon. Die Vereinsmitglieder haben am Standort Gelnhausen-Roth auch die Möglichkeit, die Schulungsräume der Freiwilligen Feuerwehr zu nutzen. 

Markus Busanni, Kreisbrandinspektor und Leiter der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz beim Main-Kinzig-Kreis, würdigte den Beitrag der Rettungshundestaffel gerade auch im Bereich des Katastrophenschutzes. Die Erfolgsquote der Staffel liege bei 100 Prozent, und das seit ihrer Gründung vor 30 Jahren. Die feinen Spürnasen der Hunde sind in der Lage, auch auf unwegsamem Gelände in kürzester Zeit vermisste Personen zu finden – sofern sie sich dort tatsächlich aufhalten. Das sei von unschätzbarem Wert nicht nur für die vermissten Personen, sondern auch für deren Familien, für die eine solche Suche immer mit großem Hoffen und Bangen verbunden sei. Vielfach sei die Rettungshundestaffel auf Bitte der Polizei im Einsatz und werde auch über die Kreisgrenzen hinweg angefordert – zu jeder Tages- und Nachtzeit, bei jedem Wetter. Es seien häufig ältere Menschen und Kinder, die ohne Orientierung oder hilflos seien und aus eigener Kraft den Weg zurück nicht mehr finden. „Diese Bereitschaft, sich auf diese Weise in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung“, stellte Landrat Thorsten Stolz fest.

Die Freude bei den Hundestaffel-Mitgliedern ist groß, zur Einweihung der Doppelgarage waren einige von ihnen mit ihren Vierbeinern gekommen, denn ohne sie wäre diese große Hilfeleistung nicht möglich.

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