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A66/Langenselbold: Einsatzende nach Lkw-Brand noch nicht absehbar

A66/Langenselbold: Einsatzende nach Lkw-Brand noch nicht absehbar
Quelle: Freiwillige Feuerwehr Langenselbold

Am Mittwochmittag wurde die Feuerwehr Langenselbold gegen 11:43 Uhr zu einem brennenden LKW auf der Autobahn 66 in Fahrtrichtung Fulda alarmiert (wir berichteten). Auf Höhe des Langenselbolder Flugplatzes stand der mit Altpapier beladene LKW bereits in Vollbrand, als die Einsatzkräfte eintrafen. Zwei Trupps unter Atemschutz begannen umgehend mit den Löscharbeiten, konnten jedoch nicht verhindern, dass der Dieseltank des Fahrzeugs durchbrannte und eine noch unbekannte Menge Dieselkraftstoff ins angrenzende Erdreich des dortigen Wasserschutzgebiets gelangte.

Während weitere Trupps unter Atemschutz das Feuer schließlich unter Kontrolle brachten, wurden parallel dazu Maßnahmen ergriffen, um den ausgelaufenen Kraftstoff aufzufangen und eine weitere Ausbreitung einzudämmen. Hierzu kamen auch die untere Wasserbehörde und eine Fachfirma zur Beseitigung der Verunreinigungen an die Einsatzstelle. Da die gepressten Altpapierballen auf dem LKW nur schwer gelöscht werden konnten, kam die Feuerwehr Hanau mit einem Teleskoplader zu Hilfe. Mit dessen Hilfe wurden die Ballen abgeladen und auf dem Seitenstreifen abgelöscht.

Die Autobahn musste für die Einsatzmaßnahmen über Stunden vollgesperrt werden, was zeitweise einen Rückstau bis zum Hanauer Kreuz zur Folge hatte. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei ermittelt nun die Brandursache. Der entstandene Sachschaden lässt sich insbesondere aufgrund der noch im Raum stehenden Erdaushubarbeiten infolge des Dieselauslaufs noch nicht beziffern. Die Feuerwehr war mit circa 30 Einsatzkräften im Einsatz.

Die Einsatzmaßnahmen dauern aktuell (Stand: 15:30 Uhr) noch an. Ein Ende ist noch nicht absehbar.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Langenselbold

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