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AfD kritisiert angekündigten Redebeitrag von Reul

AfD kritisiert angekündigten Redebeitrag von Reul
Jürgen Mohn (AfD).

Am 11. August 2023 veranstaltet die AfD mit ihrem Direktkandidaten zur Landtagswahl, Jürgen Mohn, in Breitenborn ab 19 Uhr einen politischen Themenabend.

"Jetzt ist angekündigt, dass sein direkter Mitbewerber um ein Mandat im hessischen Landtag, Michael Reul (CDU) als Redner eines linksextremen Vereins auftreten soll"; so die AfD in einer Pressemitteilung.

Dazu äußert sich jetzt Jürgen Mohn für die AfD: „Fairness im Wahlkampf bedeutet für mich ein motivierter Wettbewerb um die besten Ideen. Neben der Versammlungsfreiheit ist für mich der Respekt gegenüber der Meinung eines politischen Mitbewerbers ein hohes Gut. Ich habe Michael Reul als ruhigen Kollegen im Kreistag kennengelernt. Für mich ist es daher schwer vorstellbar, dass er sich als mein direkter Gegner im Wahlkreis mit einer linksextremen Gruppierung gemein machen wird. Das hätte dann tatsächlich eine neue Qualität jenseits der Fairness. Ich appelliere an Herrn Reul, sich auf unsere gemeinsamen Werte von Anstand und Respekt zu besinnen und auf die Teilnahme zu verzichten. Ich würde mich lieber inhaltlich mit ihm über die Themen auseinandersetzen, die unseren Bürgern Sorgen bereiten. Ich würde ihm gerne unsere Antworten auf die Probleme der Kommunen wegen der ungebremsten Zuwanderung vorstellen. Ich würde ihm gerne erklären, warum wir es den Menschen im Kreis selbst überlassen sollten, zu entscheiden, wie sie künftig ihre Wohnungen heizen wollen. Ich würde ihm auch gerne zu meinen persönlichen Erfahrungen mit Elektromobilität berichten und dass wir die Bürger nicht bevormunden dürfen, mit welchem Fahrzeug sie sich demnächst bewegen sollen. Genau diesen offenen Dialog zum Wohle der Bürger müssen Politiker leisten, wenn sie es ernst meinen den Menschen gute Angebote zu machen. Das ist anstrengend, aber genau meine Motivation, denn es lohnt sich"

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Kommentare

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Elias Hupfner
2 jahre vor
Ach Herr Mohn, was sind Sie denn für eine Mimose? Jedermann hat das gute Recht an dieser Gegenveranstaltung teilzunehmen und zu sprechen.

Wenn Sie nicht einmal aushalten, dass ein politischer Konkurrent auf einer Gegenveranstaltung teilnimmt, wie wollen Sie dann den Wahlkreis im Landtag vertreten?
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Stephan
2 jahre vor
Das Problem ist, das die Ideologen keine andere Meinung außer ihrer Akzeptieren.

Jeder der gegen diese Ideologie ist, ist Demokratiefeindlich und Intolerant.
Man merkt selber aber nicht, das genau diese Intoleranz das eigentliche Problem ist.

Darum verstehen Politiker die Probleme und Ängste der Bürger nicht.
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