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Am 30. Januar: Demo gegen rechts in Hanau

Am 30. Januar: Demo gegen rechts in Hanau

„Unsere Stadt steht für Demokratie und Vielfalt und wir zeigen jeden Tag unser wehrhaftes Antlitz, stehen jeden Tag für ein friedliches Miteinander ein“, sagt Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Er lobt den Aufruf zur Demonstration „Hanau gegen rechts“: Der DGB hat zur Kundgebung am Dienstag, 30. Januar (17.30 Uhr), auf den Freiheitsplatz in der Innenstadt der Brüder Grimm-Stadt eingeladen.

"Ich rufe alle Menschen, Vereine, Institutionen, Kirchen, Firmen, Unternehmen und Verbände in Hanau, alle Bürgerinnen und Bürger, die für Demokratie und Vielfalt in unserer Stadt stehen, auf, jeden Tag und insbesondere am kommenden Dienstag, ihr Gesicht zu zeigen. Zeigen wir den Rechtsextremen, die unsere demokratische Grundordnung aus den Angeln heben wollen, dass wir mehr sind", so der OB.

"Vor dem Hintergrund des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar müssen wir klar positionieren, dass ‚nie wieder‘ jetzt ist! Gerade jetzt ist die Zeit, in der wir Demokratinnen und Demokraten aufstehen und Gesicht zeigen und uns klar gegen eine drohende Verrohung bis hin zur Spaltung der Gesellschaft wehren müssen. Hanau ist eine wachsende Stadt, in der die Menschen gerne und gut zusammenleben. In Hanau, das wissen die Menschen, ist kein Platz für rechte Strukturen und rassistische Ausgrenzung. Alle Rassisten und Anti-Demokraten, allen die unser Land vergiften wollen, rufen wir zu: Wir sind mehr!", so Oberbürgermeister Claus Kaminsky, der auf der Kundgebung am Dienstag sprechen wird.

"Rechtsextremismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Hanau hat eine jahrhundertlange Geschichte von friedlichem Miteinander und – das gehört zu unserer Geschichte dazu – Hanau hat vor vier Jahren den dunkelsten Tag in Friedenszeiten mit dem rassistischen Anschlag vom 19. Februar 2020 erleben müssen. Für uns gilt seither umso mehr: Hanau steht zusammen", so der Oberbürgermeister.

"In Hanau leben Menschen aus mehr als 140 Nationen friedlich zusammen. Ich weiß, dass viele Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Tagen an den Demonstrationen gegen rechts, gegen Hass, Hetze, Rassismus und für Demokratie und Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit teilgenommen haben. Dass wir nun in Hanau auch auf die Straße gehen, begrüßen auch Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri, Stadträtin Isabelle Hemsley und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und unterstützen den Aufruf", so Kaminsky.

Auch dieVereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten Main-Kinzig ruft zur Teilnahme auf: "Die Enthüllungen von Correctiv haben gezeigt, wie gefährlich die AfD ist und wie sie mit rechtsextremen Strukturen in Deutschland und Europa vernetzt ist. Gleichzeitig zeigt es wie konkret daran gearbeitet wird, Menschen, die nicht zu deren rassistischen und menschenfeindlichen Ideologie passen, auszugrenzen, abzusondern und letzten Endes zu deportieren. Spätestens seit dem 19. Februar 2020 wissen in Hanau alle, dass diese Ideologie Menschen tötet. Das werden wir nicht mehr hinnehmen. Zurecht stehen deshalb in vielen Städten hunderttausende Menschen auf und gehen auf die Straße, um zu zeigen, dass wir bereit sind für die demokratische Verfasstheit einzustehen, für Menschenrechte und für soziale Rechte für alle. Auch in Hanau werden wir zeigen, dass es in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr geben soll für rechte Strukturen und rassistische Ausgrenzung. Hanau ist eine Stadt, in der alle Menschen Platz finden. Deshalb rufen wir die Stadtgesellschaft und alle Menschen, die sich für eine demokratisch verfasste Gesellschaft einsetzen auf, am 30.01.2024 um 17.30 Uhr auf dem Freiheitsplatz dafür einzustehen. Für Demokratie, Vielfalt und gegen rechts. Kommt alle!"

Neben den Logos auf der Facebook-Kachel unterstützen schon folgende Organisationen:

SPD Stadtverband Hanau
Jusos Hanau
Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Hanau
Frauen für Frieden
Ver.di-Bezirk MainKinzig-Osthessen
Die Linke KV Main-Kinzig
Gewerkschaft der Polizei MKK
VVN-BdA MKK

kacheldemorechtshanau az

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Kommentare

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Stephan
2 jahre vor
Zitat:
Die Enthüllungen von Correctiv haben gezeigt, wie gefährlich die AfD ist und wie sie mit rechtsextremen Strukturen in Deutschland und Europa vernetzt ist.
Alleine schon wieder diese Behauptung zeigt die schlechte Recherche als Grundlage für die Demonstration.

Und die neusten "Enthüllungen", woher Correctiv die Information über das Treffen hatte,
macht die ganze Sache für die Bundesregierung noch viel schlimmer.

Aber immer schön weiter gegen Rechts demonstrieren, ohne sein Hirn anzustrengen.
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Heinz Bohlender
2 jahre vor
Bei dem angeblichen „Geheimtreffen“ waren fünf CDU-Mitglieder und vier AfD-Mitglieder anwesend. Warum nennen es die großen Medien „AfD-Treffen“ und warum wird wegen des Treffens ein Verbot der AfD gefordert und nicht der CDU?
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Walter Wähler
2 jahre vor
Woher wissen Sie, daß fünf CDU-Mitglieder anwesend waren? Von den Medien wurde bisher keine vollständige Teilnehmerliste publiziert oder ich habe sie nicht gefunden. Gleiches gilt für den Inhalt. Correctiv entpuppt sich als große Nebelkanone. Bleibt abzuwarten wie die weitere Entwicklung ist. In Österreich wurde Ibiza zum Bumerang. Die FPÖ ist stärker als zuvor. ÖVP und SPÖ haben den Tiefpunkt an Glaubwürdigkeit noch tiefer gelegt.
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Kai Galant
2 jahre vor
zitiere Walter Wähler:
Woher wissen Sie, daß fünf CDU-Mitglieder anwesend waren? Von den Medien wurde bisher keine vollständige Teilnehmerliste publiziert oder ich habe sie nicht gefunden. Gleiches gilt für den Inhalt. Correctiv entpuppt sich als große Nebelkanone. Bleibt abzuwarten wie die weitere Entwicklung ist. In Österreich wurde Ibiza zum Bumerang. Die FPÖ ist stärker als zuvor. ÖVP und SPÖ haben den Tiefpunkt an Glaubwürdigkeit noch tiefer gelegt.


Das haben Menschen die bei dem Privaten Treffen dabei waren ausgesagt, alles Öffentlich (nicht im Mainstream) zu finden.
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Walter Wähler
2 jahre vor
@Kai Galant
Das ist Quatsch. Eine linksgestrickte Beschreibung des Treffens ist bei Wikipedia zu finden, lag mir gewissermaßen vor der Nase. Ich war mir nur nicht bewußt wie stark Wikipedia von der linken Szene für Propaganda genutzt werden kann. Die linken Autoren nehmen ihren gewogenen Autoren das Denken ab. Immer schade, wenn ein lexikalisches Informationswerkzeug von der politischen Agitation so stark beschädigt wird - ob von links oder rechts.
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klieskopp
2 jahre vor
zitiere Stephan:
Alleine schon wieder diese Behauptung zeigt die schlechte Recherche als Grundlage für die Demonstration.

Hier werden Fakten genannt!
Zitat:
https://youtu.be/01_zVKDOTpQ
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Stephan
2 jahre vor
Das Video habe ich gesehen... aus einer anderen Perspektive :D

https://www.youtube.com/watch?v=z1K0h5sJVFs

Darum auch meine Aussage der schlechten Recherche.
Leider werden wieder viele realitätsfremde Superdemokraten alles Abstreiten oder Ignorieren.
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A.Schmidt
2 jahre vor
Es gab sogar noch ein richtiges gutes Video. Da hat man sogar Fakten benannt. Das Video wurde von YouTube gelöscht. Fakten wie Correctiv gefördert wird: Detaillierte Aufzeichnung . Sogar das Correctiv Verbindung zur Antifa hat und wie genau der Zusammenhang ist.
Das man dieses Video gelöscht hat, sagt alles.
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Stephan
2 jahre vor
Zitat:
Das man dieses Video gelöscht hat, sagt alles.
Entweder "Aus versehen" oder im Zuge der Anti Desinformations Kampagne der Bundesregierung.

Kann ja nicht sein, dass ein Teil der Antworten die Bürger verunsichern könnte. ;)
Für die echten Demokraten hier sicher alles ok so.
Man muss ja nicht alles wissen.
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Walter Wähler
2 jahre vor
Die SPD glaubt, sich durch Spaltung der Gesellschaft retten zu können. In Hanau landete die SPD bei der Landtagswahl weit abgeschlagen auf dem 4. Platz. Durchsichtige Ablenkungsmanöver sind keine zukunftsgerichtete Politik, die das ändern kann.
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Heinz Bohlender
2 jahre vor
Enttäuschend, dass die Hanauer Kirchen nicht mitmachen ;)
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Christine
2 jahre vor
Machen sie doch, das Logo der evangelischen Stadtkirche ist ganz rechts unter dem Plakat zu sehen
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