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Bruchköbel: Schließung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes?

Bruchköbel: Schließung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes?

In Bruchköbel droht die Schließung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Das teilte Bürgermeisterin Sylvia Braun (FDP) mit. Eine offizielle Information hat die betroffenen Kommunen demnach zwar noch nicht erreicht, allerdings verdichten sich wohl die Anzeichen für eine Schließung.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

"Der Ärztliche Bereitschaftsdienst in Bruchköbel ist ein wichtiger Baustein der ärztlichen Versorgung in der ganzen Region, weit über das bereits sehr große Zuständigkeitsgebiet hinaus. Eine Schließung würde eine deutliche Mehrbelastung der niedergelassenen Hausärzte mitbringen und damit eine mögliche Nachfolgesuche gerade im ländlichen Raum noch schwerer machen", so Braun in ihrer Stellungnahme.

Hinzu komme: "Die Notaufnahmen in Hanau und Gelnhausen sind bereits jetzt deutlich am Limit – entsprechende Erlebnisse hatte wohl jeder schon einmal - und würden damit noch mehr belastet. Eine Schließung des Bereitschaftsdienstes in Bruchköbel wirkt sich damit negativ auf die ärztliche Versorgung im gesamten Kreis aus und ist nicht zu akzeptieren. Bisher haben wir dazu als Stadt allerdings noch keine offizielle Mitteilung der Kassenärztliche Vereinigung Hessen vorliegen. Ich befürchte, dass man hier im Vorgriff auf die anstehende Reform im Gesundheitswesen bereits Fakten schafft, ohne dass das Gesetz beraten oder beschlossen ist. Gerade in diesem Bereich wird der Bundestag hoffentlich Nachbesserungen an dem Entwurf der Gesundheitsministerin vornehmen. Wir sind uns die letzten Tage am Vernetzen, um mit einer möglichst breiten Basis gegen die se Entscheidung zu protestieren."

 

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Kommentare

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W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 monat vor
Also ich Trauere nicht um den Bereitschaftsdienst in Bruchköbel.

Tatsächlich 2 x mit dem Kind in Anspruch bekommen, und nachdem die Krankenkassen Karte durchgezogen wurde, bestand die Behandlung darin, uns ins Krankenhaus zu verweisen.

Die Frau bei der Anmeldung war zwar nett, aber nach der Tür endete die Kompetenz.
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Hans H.
1 monat vor
Ich kenne den umgekehrten Fall. Eine hervorragende Behandlung des Bereitschaftsdienstes. Kommt darauf an, wer Dienst macht.
Ohne eine weitere Beschreibung, ist ihr Gemecker substanzlos.
Ihr Gemotze ist nicht hilfreich, Ärzte für den Bereitschaftsdienst zu begeistern.
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W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 monat vor
zitiere Hans H.:
Ohne eine weitere Beschreibung, ist ihr Gemecker substanzlos.
Ihr Gemotze ist nicht hilfreich, Ärzte für den Bereitschaftsdienst zu begeistern.


Den Unterschied zwischen Gemecker/ Gemotze und eine Erfahrung machen, sollten sie schon erkennen.
Auch wenn sie es gerne so hätten, die Welt besteht nicht aus Rosa Einhörnern die mit Zuckerwatte werfen.

Und es ist leider die Erfahrung die unsere Familie mit dem Bereitschaftsdienst gemacht hat, dass man, nachdem die Karte durchgezogen wurde,
fast unverzüglich weiter geschickt wurde.
Gibt sicher auch Menschen, die Positive Erfahrung gemacht haben.

Tut mir leid, wenn ich sie mit meiner Kritik und der Erfahrung in ihrer Ehre verletzt habe.
Mir ist schon klar, dass wir mittlerweile in einer Welt leben, in der Kritik für viele sofort etwas Böses und kaum zu ertragen ist.


Überspringen sie zukünftig am besten alle Beiträge, die nicht in ihre Heile Welt passen, und lesen sie nur das, was sie am besten nicht aufregt.
Nicht, dass sie am Samstagnachmittag noch zum Bereitschaftsdienst müssen.
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Hans H.
1 monat vor
Ihrer Behauptung fehlt die Darstellung wie es im Krankenhaus weiterging bzw. ob Sie wg. einer Bagatelle wieder heimgeschickt wurden.

Nur weil Sie angeblich eine schlechte Erfahrung gemacht haben, die sich nicht nachvollziehen läßt, soll die ärztliche Versorgung weiter eingeschränkt werden.

Denken Sie darüber lieber in Ruhe nach. Machen Sie ein paar entspannende Atemübungen bevor Sie sich an die Tastatur setzen. Das macht die Texte lesbarer.
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W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 monat vor
Eine Bagatelle wäre schön gewesen.

Einmal gab es Antibiotische Augentropfen, und einmal musste eine wunde Desinfiziert und Verbunden werden.

Der Vorteil des ärztlichen Bereitschaftsdienstes soll eigentlich sein, dass man nicht wie im Krankenhaus 4 Stunden in der Notaufnahme sitzt,
und dort Hilfe bekommt, für die die Notaufnahme eigentlich Überqualifiziert ist.

Wie ich bereits geschrieben habe, jeder macht seine Erfahrung.
Dies war eben meine Erfahrung.

Dass sie mit Erfahrungen und Kritik ein Problem haben, haben sie schon in ihrem ersten Beitrag gezeigt.
Lesen sie einfach keine Kritik mehr, wenn sie ein Problem damit haben.
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PatientIn
1 monat vor
Ein Dank an Frau Braun, daß sie sich des Themas annimmt. Vernetzen wird nicht ausreichen. Das Thema gehört auf die Tagesordnung der Bürgermeisterversammlung. Die Notaufnahme Gelnhausen ist nicht am Limit. Die Notaufnahme ist chronisch überlastet. Die Notaufnahme Hanau ist so überlastet, daß eine eindeutige Fehlzuweisung nicht weiter interessiert.

Die KV ist Teil der ineffizienten, leistungsfeindlichen Struktur des Gesundheitssystems - ironischerweise auch zum Schaden der eigenen Ärzte.

Weshalb werden in der Pressemitteilung nur die Ärzte erwähnt? Von der Mangelversorgung sind Patienten, Angehörige, Pflegedienste betroffen. Die Patientenverbände schlafen.

Auf der Seite der KV wird Bruchköbel dem Versorgungsbereich Hanau zugerechnet. Die Auskreisung hat sich noch nicht rumgesprochen. Für Gelnhausen wird ein Versorgungsgrad von 110 angegeben. Leider weiß niemand, wo dieser Versorgungsgrad existieren soll.
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Pietje
1 monat vor
Naja, die Einlassungen von "A.S." beziehen sich nicht direkt auf den Artikel, aber stellen die derzeitige generelle Situation doch gut dar. Ich finde es auch zunehmend absurd, dass man bei (berechtigter) Kritik stets aufgefordert wird, es besser zu machen oder Lösungen vorzuschlagen. Soweit ich mich erinnere, werden dafür Poltiker gewählt und sehr gut bezahlt. Wenn man einen Handwerker bzgl. seiner Arbeit kritisiert und als Antwort "haben sie eine bessere Lösung/Idee" bekommt, möchte ich die Personen gerne mal sehen, die einem bei politischen Themen dazu permanent auffordern. Ach ja...KV Hessen organisiert den Bereitschaftsdienst - zahlen müssen die Krankenkassen.
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PatientIn
1 monat vor
Kleine Korrektur: Zahlen müssen letztendlich die Beitragzahler
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A.S.
1 monat vor
Der Ruf nach Berlin!
Auch in diesem Fall ist gleich der Ruf nach Berlin die Regel.

Angesichts der schon über Jahrzehnte abgesandten Vertreter, aus den Kommunen, über den Kreis, zum Land, bis in die Bundesebene, kein Erfolgsmodell.
Der aus den unteren Ebenen geforderte Einfluss auf die Entscheidungen in oberster Instanz haben keine Wirkung.
Das kann man ruhig einmal so im Raum stehen lassen.

Was sich weit oben abspielt erklärt sich weitestgehend selbst. Man könnte es als Geisterfahrt auf eine vielspurigen Autobahn im Zick Zack Kurs sehen wollen.
Gefühlt ungeachtet was sich im Rest der Republik momentan so abspielt.

Das sich immer mehr Menschen einer "was kommt als nächstes" Situation ausgesetzt sehen, scheint die Herrschaften in den blauen gut gepolsterten Plenarsesseln, wenn diese den auch einmal besetzt wären, wenig zu interessieren.
In einer Debattenkultur, wenn man sie einmal noch so nennen will, wird sich ohne Vorbildfunktion, zerpflückt.
Man hat schon so seine eigenen Probleme, wenn man sich nicht soweit unter Kontrolle hat, den Redner vor sich am Pult ausreden zu lassen.
Aus solchen Verhaltensmustern sollen sich brauchbare Entscheidungen ergeben, wohl eher nicht, wie man sehen kann.

"Ein bisschen mehr wir und weniger ich" stand schon damals auf Omas Wandbild das mahnend an die Leser gut sichtbar aufgehängt wurde. Heutzutage hängt man sich an einem Weltbild auf das die eigene Person in den Vordergrund stellt.

Mit dem Ergebnis das man scheinbar völlig die Übersicht an den offenen Baustellen verloren hat.

Ruf nach was?
Der Ruf nach Änderungen und Besserungen wird denn an wen laut? Wer ist dieser ominöse Alleskönner der die Kuh endlich vom Eis holt?
Forderungskataloge werden zu Hauf präsentiert mit einem Nullfaktorergebnis.
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RolandR
1 monat vor
Der Ärztliche Bereitschaftsdienst wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen organisiert.
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Konrad
1 monat vor
Der Sinn ihres Posts ist mir völlig unklar. Außer, dass hier nur etwas kritisiert wird. Vorschläge oder irgendeine Idee, wie man hier etwas ändern könnte, haben sie auch nicht.
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A.S.
1 monat vor
Idee!
Ergibt sich eigentlich beim lesen des Textes an sich.
Eine gleichberechtigte Mitsprache aller unteren Ebenen, wenn möglich ohne die verordnete Barteibuchtreue.
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PatientIn
1 monat vor
Vorschlag: Die KV auflösen würde einige Probleme lösen. Die KV ist eine Berufsorganisation, keine Patientenvertretung (wie immer suggeriert wird). Die Patientenversorgung geht der KV so ziemlich am A. vorbei.
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