Wie verantwortliche PolitikerInnen in dieser Situation eine völlige Streichung der zahnärztlichen Kassenleistungen ernsthaft in Erwägung ziehen können, das dokumentiert das Leben in einer politischen Blase, in der nahezu jeder Bezug zur Realität verloren gegangen ist. Gerade die Zahngesundheit ist ein Thema, das die Menschen von frühester Jugend bis ins hohe Alter begleitet. Insbesondere für ältere Menschen sind die Kosten für hochwertigen Zahnersatz oft nicht aufzubringen. Dies beweisen die häufigen Reisen ins benachbarte Ausland, wo zahnärztliche Leistungen erschwinglicher als hierzulande sind. Hier lohnt sich möglicherweise eine Prüfung, ob Honorare der Zahnärzte anscheinend einer kritischen Würdigung bedürfen.
Was die Idee der einstündigen Mehrarbeit pro Woche angeht, streiten die Experten über den Wirkmechanismus. Natürlich kann auf diese Weise die Wirtschaft wachsen. Der größte Profiteur einer solchen Maßnahme wären staatliche Steuereinnahmen plus erhebliche Zuflüsse in die Sozialkassen. Der sogenannte „Steuerzahlergedenktag 2025“ fällt auf den 13. Juli. Bis zu dem jeweiligen Datum hat der durchschnittliche Steuerzahler ausschließlich für Steuern und Sozialabgaben gearbeitet und nicht für sich selbst. So gesehen ein gutes Geschäft für den Staat, wenn monatlich ein ordentliches Zubrot kommt.
Sowohl bei allen Kosten für das Gesundheitswesen als auch bei vielen anderen Staatsausgaben geht kein Weg an einer deutlich verbesserten Kosteneffizienz vorbei. Das gilt insbesondere für Leistungen an Personen, die als Migranten in Deutschland leben, keiner Arbeit nachgehen und von Staatswegen umfänglich alimentiert werden. Im Interesse von Millionen Beitrags- und Steuerzahlern wird sich Deutschland in naher Zukunft entscheiden müssen, ob es sich weiterhin als allumfassender Sozialstaat geriert oder als Einwanderungsland Abschied von vielen lieb gewordenen Sozialleistungen nimmt.
Zum Autor
Im Jahre 1971 startete Hans-Jörg Vogler (75) als nebenberuflicher Vereinsberichterstatter seine journalistische Karriere. Nach Stationen als Redaktionsleiter und Publizist mehrsprachiger, internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von mehreren Büchern ist der gelernte Redakteur als "Freier Autor" aktiv. Von 1977 bis 2001 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig- Kreistag an und war zehn Jahre lang CDU-Fraktionsvorsitzender in Erlensee. Partei und aktiver Politik hat er vor mehr als 20 Jahren den Rücken gekehrt. Er lebt heute mit seiner Familie in Biebergemünd.



Ich liebe ja solche Beispiele mit Zahlen...die kann man so schön nachrechnen.
6 Millionen Beamte = 6.000.000
Nun rechnen man mit der durchschnittlichen Besoldung eines beamten mit etwa 3.900€ - 4.000€ (Brutto)
Ergibt 6.000.000 * 4.000 = 24.000.000.000
Ergibt Schlappe 24 Milliarden €
Nun verdient der eine Beamte mehr, der andere weniger, und dann gibt es ja noch die Minderheit der Spitzenverdiener unter den Beamten.
Also rechnen wir einfach mal mit 8000€ Brutto, dann ergibt das
6.000*8.000 = 48.000.000.000
Sind wir nun bei 48 Milliarden €
Der Bund nimmt 947,7 Milliarden € Steuern ein!
Fällt dir was auf?
Unabhängig davon, finde ich es aber auch unverschämt, das wir mit den Steuergeldern für die Visagisten z.b. von irgendwelchen Pferdegesichtern in der Politik bezahlen.
Nun nimm im Vergleich einfach mal die von @Hätteesgernschönhier erwähnten Besucher, mit ~4 Millionen, ihre monatliche Grundversorgung.
Dazu Kindergeld, Miete etc. Laufenden kosten.
Jetzt fragt man sich, worauf man eher verzichten kann?
Beamte, die vielleicht viel verdienen, aber Steuern bezahlen.
Oder Menschen die keinen Anspruch haben, aber nur Steuergeld kosten und zusätzlich das Sozialsystem belasten, welches wohlgemerkt auch vom Staat gefüttert wird.