„Eine Stadt wie Frankfurt, mit einem pulsierenden Handel und einer der bedeutendsten Einkaufsstraßen Deutschlands muss sich weltoffen präsentieren. Dazu gehören auch verkaufsoffene Sonntage. Gerade im Wettbewerb mit anderen Standorten und den Einkaufszentren auf der Grünen Wiese ist es unumgänglich die Möglichkeiten des Hessischen Ladenöffnungsgesetzes (HLöG) zu nutzen und in Frankfurt vier Sonntage zu realisieren.“ so Dr. Joachim Stoll, der Vorsitzende des Frankfurter Handelsverbandes zur Terminsveröffentlichung der Stadt Frankfurt.
Der Frankfurter Handel hat im Rahmen der Verkaufsoffenen Sonntage die Möglichkeit sich zu präsentieren und muss die Chance nutzen die vorhandenen Besucherströme als Kunden zu gewinnen und zu binden. „Die Verkaufsoffenen Sonntage spielen einen wichtige Rolle in der Umsatzplanung für den Handel.“ so Stoll weiter. Deutlich zu kritisieren ist jedoch das Vorgehen von Stadtrat Frank im Rahmen des gesamten Verfahrens: „Die Kommunikationsstrategie von Stadtrat Frank ist für uns nicht nachvollziehbar. Die Beteiligten sind weder im Vorfeld noch während des Verfahrens in die Entscheidungen des Stadtrates einbezogen wurden. Erst nachdem der Vergleich geschlossen wurde und kein Handlungsspielraum mehr gegeben war wurde informiert.“ so Stoll.
Stoll weiter: “Wir hätten die Stadt gerne argumentativ unterstützt! Denn nach interner Prüfung durch unsere Verbandsjuristen können wir der Argumentation des Frankfurter Verwaltungsgerichtes nicht folgen. Wir gehen davon aus, dass seitens der Stadt unzureichend argumentiert wurde. Gerade im Hinblick auf die Durchführung zukünftiger Verkaufsoffener Sonntage ist hier dringend Handlungsbedarf gegeben.“



