Seit dem Nachmittag waren die örtlichen Feuerwehren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Im Keller eines Betriebes brannte eine circa 40 Meter lange Trocknungsmaschine für Viskosegarne. Die Feuerwehr Frankfurt rückte zunächst mit einem Löschfahrzeug, einem Großlüfter (GW-Lüfter) und einem Führungsdienst aus. Später wurde ein weiterer Großlüfter (Löschunterstützungsfahrzeug - LuF) nachgeführt. Mit diesen Spezialfahrzeugen konnten die tiefen Angriffswege in dem Gebäude entraucht und freigehalten werden. Durch die hohen Temperaturen in dem Kellerbereich konnten keine Einsatzkräfte zu dem Brandherd vordringen. Das LuF ist mit einem Kettenfahrgestell ausgestattet und konnte ferngesteuert, mit einem Schaumrohr ausgerüstet, bis an den Brandherd gefahren werden. Diese Maßnahme wirkte maßgeblich zum Löscherfolg bei. Zweimal wurden die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt abgelöst. Am Samstag den 09.04.2016 gegen 22:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen. Die Aufräumarbeiten zogen sich noch bis in den Sonntagmorgen hin.
Wohnungsbrand - Eine Katze verstorben
Gegen 20.20 Uhr meldeten aufmerksame Nachbarn eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung in einem Wohnhochhaus in der Siegmund-Freud-Straße in Eckenheim. Die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Berkersheim sowie der Rettungsdienst rückten mit 30 Einsatzkräften an. Der Brand im siebten Obergeschoss des Gebäudes wurde mit einem Rohr über den Treppenraum sowie einem weiteren Rohr von außen über die Drehleiter bekämpft. Ein weiterer Trupp suchte unter Atemschutz Wohnung nach Personen ab. Personen waren keine mehr in der Wohnung, jedoch konnte eine Katze nur noch tot geborgen werden. Der Sachschaden wird auf 40.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Bandursache aufgenommen.



