Angesichts der wachsenden Bevölkerung in Frankfurt und der Rhein-Main-Region und den zunehmenden Pendlerbeziehungen ist der Ausbau der regionalen Schieneninfrastruktur für Majer von entscheidender Bedeutung. Die Nordmainische S-Bahn ist ein zentrales Projekt im Rahmen von „Frankfurt Rhein Main plus“, das den Osten Frankfurts mit dem Main-Kinzig-Kreis und Hanau verbindet. Die neue S-Bahn-Linie soll den Bahnverkehr zwischen Frankfurt und Hanau beschleunigen. Durch den viergleisigen Ausbau werden Güter-und Fernverkehr vom S-Bahnverkehr getrennt, wodurch ein viertelstündiger Takt sichergestellt werden kann.
Nach der öffentlichen Bekanntmachung am 16. Dezember 2014 werden die Pläne im Januar 2015 zur Anhörung der Öffentlichkeit vorgelegt. Wesentliche Maßnahmen der zur Planfeststellung vorgelegten Planung auf Frankfurter Stadtgebiet sind:
- Verlängerung des S-Bahntunnels zwischen Konstablerwache und Frankfurt Ost
- Errichtung von zwei neuen S-Bahn-Stationen: Frankfurt-Ost (unterirdisch) und Frankfurt-Fechenheim
- Erweiterung der bestehenden DB-Gleise um zwei neue S-Bahngleise sowie Anpassungen der Fernbahnstrecke
- Rückbau des Bahnhofs Frankfurt-Mainkur
- Änderung beziehungsweise Neubau von insgesamt drei Eisenbahnbrücken
Für Verkehrsdezernent Majer ist die S-Bahn entscheidend, um mit den zunehmenden Pendlerbeziehungen umzugehen. „Schon heute haben wir täglich 335.000 Einpendler nach Frankfurt. Diese Zahl wird noch steigen. Die Nordmainische S-Bahn ist unerlässlich, um die Mobilität in unserer Stadt und in der Region für die Zukunft zu sichern.“



