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"Rotes X" - Sagt mir nichts!

Immer wieder ignorieren Autofahrer/innen das "rote X" auf der Autobahn.

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Dass sie damit andere in Gefahr bringen und es sich hierbei um eine Ordnungswidrigkeit handelt, wissen die wenigsten. Dies nimmt die Frankfurter Polizei zum Anlass, auf die Problematik hinzuweisen. Die Straßenverkehrsordnung spricht von dem Dauerlichtzeichen "rot gekreuzte Schrägbalken". Die meisten Autofahrer/innen werden dieses Verkehrszeichen bereits auf den Autobahnen gesehen haben. Es bedeutet, dass der Fahrstreifen, über welchen das Lichtzeichen angebracht ist, nicht benutzt werden darf und auf eine andere Fahrspur gewechselt werden muss.

Dies scheint jedoch bislang kaum verinnerlicht. Eine Stichprobe hat ergeben, dass innerhalb von 20 Minuten mehr als 140 Personen trotz des "roten X" auf der Spur verblieben sind. Das ist gefährlich. Denn die Spur wird nur dann gesperrt, wenn ein konkreter Grund dafür besteht. So können Baustellen, Unfälle sowie Pannenfahrzeuge der Anlass dafür sein. "Ich habe bereits mehrfach auf einer solchen gesperrten Spur gestanden, um einen Unfall auf der Autobahn aufzunehmen. Immer wieder wird das "rote X" ignoriert. Viele fahren mit hoher Geschwindigkeiten bis an die abgesperrte Unfallstelle, um dann kurz davor auf eine andere Spur zu wechseln. Das hat mich und meine Kollegen schon oft in lebensgefährliche Situationen gebracht!", so eine 28-jährige Polizistin der Polizeiautobahnstation der Frankfurter Polizei.

Aus diesem Grund geht die Frankfurter Polizei gegen solche Verstöße vor. Die Ordnungswidrigkeit wird mit 90 Euro und einem Punkt geahndet. Wer andere durch das Missachten des Zeichens gefährdet, muss 200 Euro bezahlen und erhält 2 Punkte. Kommt es zu einem Unfall, erhöht sich die Strafe auf 240 Euro und 2 Punkte.

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