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Erfolg für KSF-Schülerinnen: Mehr Sprachen – mehr WIR

Erfolg für KSF-Schülerinnen: Mehr Sprachen – mehr WIR

Beim Wettbewerb „Mehr Sprachen – mehr WIR“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) zeigten acht Schülerinnen der Kopernikusschule Freigericht begleitet von den Lehrkräften Anke Eitz und Malena Ceballos Müller eindrucksvoll, wie kraftvoll Sprache sein kann – besonders dann, wenn sie mehrsprachig ist.

Der Wettbewerb verfolgt eine klare Idee: Junge Menschen sollen ihre sprachlichen Fähigkeiten nutzen, um ihre Stimme zu erheben und gesellschaftlich relevante Themen anzusprechen. Mehrsprachigkeit wird dabei nicht nur als Fähigkeit verstanden, sondern als echte Stärke – als Brücke zwischen Kulturen, Perspektiven und Erfahrungen.

In diesem Jahr war die Kopernikusschule mit zahlreichen engagierten Teilnehmerinnen vertreten. Besonders erfolgreich war Mohadesa Hasani, die zu den Gewinnerinnen des Wettbewerbs in Klassenstufe 9 und 10 zählt. Ihre Rede verband persönliche Erfahrungen mit globalen Themen und machte die Stimmen von Frauen eindrucksvoll sichtbar. 

Für ihre herausragende Leistung wurde Mohadesa zudem vom Freigerichter Bürgermeister Waldemar Gogel eingeladen. In einem persönlichen Empfang zeigte er sich sehr beeindruckt von ihrer Rede und ihrem Engagement. Als Anerkennung erhielt sie ein Präsent – eine Auszeichnung, die ihren Erfolg über den Wettbewerb hinaus unterstreicht und zeigt, wie sehr ihr Einsatz auch auf kommunaler Ebene geschätzt wird.

In diesen Alterklasse beeindruckten gleich mehrere Teilnehmerinnen mit vielfältigen Themen: Aditi Bidwe sprach über Meinungsfreiheit und ermutigte dazu, die eigene Stimme zu erheben. Anna Herdt berührte mit einer sehr persönlichen Rede über schwierige Erfahrungen und den eigenen Weg zu sich selbst.  Hannah Interthal zeigte, dass Familie weit mehr sein kann als nur Verwandtschaft, und stellte Zugehörigkeit in den Mittelpunkt.  Victoria Wojciechowski regte dazu an, Vorurteile zu hinterfragen und bewusster mit anderen umzugehen. 

Auch die Schülerinnen der Klassenstufe 7/8 überzeugten mit starken und sehr persönlichen Beiträgen: Muriel Weber zeigte in ihrer Rede, wie wichtig Mut und Zuversicht im Alltag sind und dass jeder Einzelne etwas bewirken kann. Milla Königs setzte sich engagiert für Gleichberechtigung ein und forderte dazu auf, Vorurteile zu hinterfragen und aktiv für Gerechtigkeit einzustehen. 

In der Kategorie Klassenstufe 11+ überzeugte Elisa Rasel mit einer kraftvollen Rede über den Mut, die eigene Meinung zu vertreten und nicht zu schweigen. 

Alle Beiträge zeigten eindrucksvoll, wie viel Mut, Kreativität und Reflexion in den Reden der Schülerinnen steckt. Besonders bemerkenswert war, dass viele von ihnen ihre persönlichen Hintergründe und Perspektiven einbrachten. Der Wettbewerb macht deutlich: Mehrsprachigkeit ist kein Hindernis, sondern eine große Chance. Die Schülerinnen der Kopernikusschule haben dies eindrucksvoll bewiesen – mit Reden, die nicht nur informieren, sondern bewegen und inspirieren.

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