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Kopernikusschule: Ein Abend voller Klangfarben

Kopernikusschule: Ein Abend voller Klangfarben

Wenn Musik den Frühling begrüßt, dann geschieht das an der Kopernikusschule Freigericht traditionell mit großer Vielfalt, spürbarer Begeisterung und vielen jungen Talenten auf der Bühne.

Auch das diesjährige Frühlingskonzert zeigte eindrucksvoll, welche musikalische Kraft in der Schulgemeinde steckt: Chöre, Ensembles, Solistinnen und Solisten sowie das Schulorchester gestalteten ein abwechslungsreiches Programm, das von klassischen Frühlingsklängen über internationale Volkslieder bis hin zu bekannten Songs aus Film, Musical und Pop reichte. Den Auftakt machte das Schulorchester unter der Leitung von Lisa Huth-Ritzel und Andreas Weismantel. Mit „Alliance“ von William Palange eröffnete es den Konzertabend schwungvoll und setzte damit den passenden Rahmen für ein Programm, das immer wieder Brücken zwischen unterschiedlichen musikalischen Stilen, Generationen und Kulturen schlug.

Anschließend präsentierten sich die Chorklassen 5 und 6 unter der Leitung von Geraldine Groenendijk und Daniela Malheiros. Unterstützt durch die Stimmbildung von Antonia Calasse zeigten die jüngsten Sängerinnen und Sänger, wie lebendig schulische Chorarbeit bereits in den unteren Jahrgängen sein kann. Mit dem Kanon „Lachend kommt der Sommer“, „Cerf-volant“ von Bruno Coulais aus dem Film Die Kinder des Monsieur Mathieu, dem finnischen Volkslied „Winde wehn, Schiffe gehen“, Mozarts „Komm, lieber Mai“ und Bob Chilcotts „Can you hear me“ spannte der Chor einen musikalischen Bogen zwischen Frühlingsfreude, Filmmusik, Volksliedtradition und moderner Chorliteratur.

Für moderne Bandklänge sorgte im weiteren Verlauf Back to Monday unter der Leitung von Michael Fux. Die Schulband brachte frische Energie auf die Bühne und zeigte, dass das Frühlingskonzert der Kopernikusschule nicht nur von klassischer Chor- und Orchesterarbeit lebt, sondern auch Raum für zeitgemäße musikalische Ausdrucksformen bietet.

Mit großer Spielfreude trat anschließend die Chor-AG der Jahrgänge 7 bis 9 unter der Leitung von Geraldine Groenendijk auf. Die Sängerinnen und Sänger präsentierten mit „Try Everything“ von Sia aus Zootopia, „A Million Dreams“ aus The Greatest Showman und ABBAs „Super Trouper“ ein Programm, das Mut, Träume und pure Bühnenfreude miteinander verband.

Auch das Schulorchester überzeugte mit einem weiteren Auftritt. Unter der Leitung von Lisa Huth-Ritzel und Andreas Weismantel erklangen Frank Tichelis atmosphärisches „Shenandoah“ sowie „We don’t talk about Bruno“ aus dem Disneyfilm Encanto in einem Arrangement von Johnny Vinson. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der gemeinsame Auftritt der Chor-AG 7 bis 9 und Schulorchester mit „We Are the World“ von Michael Jackson und Lionel Richie in einem Arrangement von Frank Bernaerts. Das bekannte Lied, das für Gemeinschaft, Verantwortung und Hoffnung steht, passte in besonderer Weise zu einem Konzert, bei dem das gemeinsame Musizieren im Mittelpunkt stand.

Nach einem weiteren Beitrag von Back to Monday präsentierte sich das Mädchenensemble unter der Leitung von Gerd Zellmann, am Klavier begleitet von Simon Zellmann. Mit „One Voice“ von Ruth Moody und „Here Comes the Sun“ von George Harrison in der Fassung der Kolacny-Brüder brachte das Ensemble eindrucksvoll zum Ausdruck, wie fein, klar und berührend mehrstimmiger Gesang wirken kann. Gerade „Here Comes the Sun“ wurde dabei zu einem musikalischen Sinnbild des Abends: hell, hoffnungsvoll und voller Aufbruchsstimmung.

Einen solistischen Akzent setzte Milla Königs mit „Man I Need“ von Olivia Dean. Mit ihrem Vortrag bereicherte sie das Konzert um einen persönlichen und modernen Moment, der vom Publikum aufmerksam aufgenommen wurde. Den Abschluss gestaltete der Oberstufenchor unter der Leitung von Geraldine Groenendijk und Gerd Zellmann. Mit „Somewhere Only We Know“ von Tim Rice-Oxley aus Glee, dem traditionsreichen Volkslied „Die Gedanken sind frei“ sowie Queens „We Are the Champions“ setzte der Chor einen starken Schlusspunkt. Besonders der Solobeitrag von Paul Weismantel verlieh dem Finale zusätzliche Strahlkraft.

Das Frühlingskonzert der Kopernikusschule machte einmal mehr deutlich, welch hohen Stellenwert Musik an der Schule besitzt. Es bot nicht nur einen eindrucksvollen Einblick in die kontinuierliche Arbeit der Musikfachschaft, sondern zeigte auch, wie Musik Gemeinschaft stiftet: zwischen Jahrgängen, Ensembles, Lehrkräften, Familien und Gästen. Am Ende stand großer Applaus für alle Mitwirkenden.

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